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Das war die 1. Produktionskonferenz "Success in Industry"

Über 120 Teilnehmer aus Österreichs Industrie sowie Vertreter führender Forschungseinrichtungen trafen sich gestern in Wien um Forschungsprojekte zur Mensch-Roboter-Kollaboration, Instandhaltung 4.0 und Digitalen Assistenzsystemen zu diskutieren. Die besten Bilder hier.

Gemeinsam mit Fraunhofer Austria, der TU Wien veranstalteten die WEKA Industrie Medien Österreichs 1. Produktionskonferenz "Success in Industry".  Über 120 Produktionsleiter und Geschäftsführer aus der österreichischen Industrie sowie Vertreter führender Forschungseinrichtungen haben hautnah die aktuellsten Forschungsprojekte zur Mensch-Roboter-Kollaboration, Instandhaltung 4.0 und Digitalen Assistenzsystemen von der Fraunhofer Austria Research GmbH und der TU Wien diskutiert und erlebt.

Als echte Anwenderkonferenz wurden hier innovative Forschungsansätze mit praktischen Beispielen aus der Industrie gepaart. So berichtete die voestalpine-Tochter Böhler Bleche über ein innovatives Projekt aus der Instandhaltung, wo menschliche Erfahrungswerte mit maschinellen Sensordaten verknüpft werden, um Ausfälle zu verhindern. Melecs EWS schilderte seine ersten Erfahrungen mit einem kollaborierenden Roboter. Und Motorenhersteller BRP Rotax zeigte, wie er seine Variantenvielfalt mit Hilfe von digitalen Assistenzsystemen beherrschbar macht

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© Thomas Topf

08:00 Uhr: Eintreffen der Gäste in Seestadt. 

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08:00 Uhr: Eintreffen der Gäste in Seestadt. 

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Gastgeber war die Pilotfabrik Industrie 4.0 der TU Wien. 

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Bei der Success-in-Industry Projektbörse trafen Angebot und Nachfrage aus Wissenschaft und Industrie aufeinander. Hier konnten Projektskizzen und -ideen gemeinsam mit dem Team der TU Wien diskutiert, spezifiziert und bewertet werden. 

© Thomas Topf / WEKA Industriemedi
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Durch den Tag führte Elisabeth Biedermann, Chefredakteurin Factory. 

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"Industrie 4.0 ist kein Kelch der vorübergeht. Pilotfabriken können helfen, parallel zur eigenen Produktion innovative Projekte umzusetzen." Wilfried Sihn, Geschäftsführer Fraunhofer Austria | Leiter Betriebstechnik und Systemplanung, Institut für Managementwissenschaften (IMW) der TU Wien in seiner Eröffnungskeynote. 

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Michael Schilling, Produktionsleiter von Test-Fuchs und Gründer des digitalen Kompetenzzentrums TecXcon spannte den Bogen von sexy Visionen hin zum ernüchternden Produktionsalltag. 

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Das Event-Team bei der Arbeit (v.l.n.r.): Eventmitarbeiterin Stefanie Nagl, Event-Projektleiter Simon Tomac, und Moderatorin Elisabeth Biedermann.

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Wer das Verhalten seiner Maschine verstehen will, muss deren Sprache verstehen. Wei die richtige Datenanalyse Instandhaltung auf ein neues Level heben kann, verriet Matthias Karner, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Fraunhofer Austria. 

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Wie Instandhaltung 4.0 in der Praxis funktioniert, berichtete Horst Saiger, Betriebsleiter bei voestalpine Böhler Bleche. Wartungsintervalle warten bei den Anlagen von Böhler Bleche bis jetzt auf Erfahrungswerte der Mitarbeiter gestützt. Gemeinsam mit Fraunhofer Austria kombiniert die voestalpine-Tochter das nun mit maschinellen Sensordaten - und das mit sehr gutem Erfolg. 

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Kollaborierende Roboter arbeiten nicht für den Menschen, sondern mit ihm. Dafür braucht es Spielregeln. Welche das sind berichteten Fabian Ranz, Fraunhofer Austria und Alexandra Markis, TÜV Austria in einem Impulsvortrag zu Mensch-Maschinen-Kollaboration. 

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Wie kollaborierende Roboter in der Praxis taugen, das veranschaulichte Georg Loisel, Leiter Qualitätsmanagement und Produktionssystem bei Melecs EWS. In wenigen Monaten nehmen die Elektronikfertigungs-Dienstleister dort ihren ersten maschinellen Arbeitskollegen in Betrieb. 

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500 Varianten ergeben 5.000 unterschiedliche Arbeitsminuten. Das ist Produktionsalltag bei Motorenhersteller BRP Rotax. Markus Niederwimmer, Director Assembly & Central Service über den Status Quo seiner digitalen Assistenzsysteme, die ihm dabei helfen der Variantenvielfalt Herr zu werden. 

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Wenn die Losgröße sinkt, steigt die Variantenvielfalt und damit die Komplexität. Wie hier digitale Assistenzsysteme helfen können, zeigte Philipp Hold von Fraunhofer Austria. 

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Philipp Hold (Fraunhofer Austria und Projektleiter der Pilotfabrik) im Gespräch mit Georg Loisel von Melecs EWS. 

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Im Anschluss an die Vorträge bekamen alle Teilnehmer durch die verschiedenen Stationen der Pilotfabrik der TU Wien. 

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Eindrucksvoll werden dort bereits Anwendungsszenarien neuer Technologien im Auftrag der Industrie durchgespielt. 

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Einschulungsphase: Hier der kollaborierende Roboter, der bei Melecs EWS bald die Mitarbeiter von monotonen Arbeitsaufgaben erlösen wird. 

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Abschlussrunde (v.l.n.r.) Markus Niederwimmer, BRP Rotax, Georg Loisel (Melecs EWS), Philipp Hold (Fraunhofer Austria) und Wilfried Sihn (Fraunhofer Austria) gaben ihr Resümee zum erfolgreichen Tag. 

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