Der Einsatz von Tokens bietet der Industrie natürlich auch abseits der Maschinenüberwachung zahlreiche Vorteile – etwa bei der Optimierung von Arbeitsprozessen: Mitarbeiter können schneller an ihren Einsatzort gelotst werden und erhalten dort alle Informationen (oder vielleicht auch spezielle, ortsbezogene Sicherheitshinweise), die sie für ihren Auftrag benötigen. Die Suche nach Werkzeugen, Handbücher oder Umrüstaufträge entfällt durch die automatische Bereitstellung.
Oder aber der Fertigungsleiter geht mit seinem Smartphone durch die Produktionsstätte und kann Echtzeitinformationen von Maschinen, wie etwa Stillstandzeiten oder Ausfälle, ortsgebunden ablesen. Sammelt man diese Informationen dann in einem Business Intelligence-Tool (BI), lassen sich übersichtliche Analysen zu einzelnen Maschinen und deren Auslastung anzeigen. Gibt es temperaturabhängige Produktionsprozesse, können diese ebenfalls lückenlos überwacht und protokolliert werden. Ebenso wie Bauteile oder Maschinen, die Alarm auslösen, wenn sie ungeplant bewegt werden. Ein hohes Optimierungspotenzial bietet sich zudem bei der Fertigung von hochwertigen Anlagenkomponenten: Mitunter können hier nämlich sämtliche Werkstücke mit Tokens ausgerüstet werden, womit sich in der Folge eine verbesserte Steuerung der logistischen und industriellen Prozesse ergibt.