Dennoch, an Linz will man nicht rütteln. „Der Standort wird bleiben. Wer auch immer damals die Idee hatte, dorthin zu gehen, lag einfach goldrichtig“, bekräftigt Armin Pehlivan, Geschäftsführer vom Automatisierungs-Profi Beckhoff. Als „Mann der ersten Stunde“ konnte er die Entwicklung der Smart von Anfang an beobachten und miterleben. „Es ist eine steig wachsende und stabile Veranstaltung, bei der bisher einfach alles geklappt hat. Ich bin auch sehr zuversichtlich, dass in zwei Jahren alle Interessenten bedient werden können.“
Übrigens: Den Veranstaltungsort Linz hatte man anno dazumal gewählt, da Oberösterreich mit 24 Prozent Anteil am Bruttoregionalprodukt, das Bundesland mit der höchsten Industriedichte ist. So gesehen, macht es also durchaus Sinn, wie auch Phoenix Contact-Geschäftsführer Thomas Lutzky bestätigt. „Linz ist ein attraktiver, gut eingespielter Standort. Viele unserer Besucher haben so nur eine kurze Anreise und können auch nur stundenweise auf die Messe kommen.“ Und für Weidmüller-Chef Josef Kranawetter ist das Ganze überhaupt eine Frage des Charmes. „Linz hat einfach Charme und eine sehr gastfreundliche Umgebung. Der Standort hat der Messe schließlich jenen Charakter verliehen, den sie jetzt hat.“ „Linz ist definitiv besser als Wien“, outet sich auch Harting-Geschäftsführerin Jasmine Arjasto-Riederer als Fan der oberösterreichischen Landeshauptstadt.