Unternehmensstrategie

Zumtobel hat neue Dienstleistungsoffensive

Mit seinem Geschäftsmodell "Zumtobel Group Services" verstärkt der Vorarlberger Leuchtenspezialist sein Dienstleistungsgeschäft und setzt damit den ersten Schritt in seiner strategischen Neuausrichtung.

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Mit der Bündelung des Dienstleistungsangebots geht Zumtobel einen weiteren konsequenten Schritt hin zur Neuausrichtung der Gruppe.

Der börsennotierte Vorarlberger Leuchtenkonzern Zumtobel führt den neuen Geschäftsbereich "Zumtobel Group Services" (ZGS) ein. Unter der Marke ZGS wird der Konzern künftig Serviceleistungen wie etwa das Projektmanagement für schlüsselfertige Lichtlösungen aus einer Hand anbieten. Damit will sich die Zumtobel-Gruppe noch stärker als dienstleistungsorientiertes Service-Unternehmen positionieren.

Neuausrichtung der Gruppe

"Mit der Bündelung unseres Dienstleistungsangebots unter dem Dach des neuen Geschäftsbereichs 'Zumtobel Group Services' gehen wir einen weiteren konsequenten Schritt hin zur Neuausrichtung der Gruppe", erklärte Zumtobel-CEO Ulrich Schumacher am Mittwoch in einer Aussendung. Mit ZGS stelle das Unternehmen eines der umfassendsten integrierten Service-Angebote der gesamten Licht-Branche zur Verfügung. Damit entwickle sich Zumtobel "hin zu einem innovativen und software-orientierten Service-Anbieter", sagte Schumacher.

Viele bereits umgesetzte Projekte hätten gezeigt, dass Kunden verstärkt einen Ansprechpartner wünschen, der die Projektentwicklung sowie die Umsetzung aus einer Hand gewährleistet. Als Beispiel nannte Schumacher etwa den 22-Mio.-Euro-Auftrag der britischen Supermarktkette Wilko. Bei der Erneuerung der Beleuchtung in 380 Filialen lieferte die Zumtobel-Gruppe nicht nur die neue LED-Beleuchtung, sondern steuerte auch den Einbau. (APA)

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