Ausbildung

Viertes Ressel-Zentrum wird eröffnet

An der FH Oberösterreich soll es künftig ein Josef Ressel-Zentrum geben. Dort soll eine Optimierungssoftware für die produzierende Industrie entwickelt werden, die laufend mitlernt und sich selbst an die Zukunft anpassen kann.

Das FH OÖ-Team des neuen Josef Ressel Zentrums adaptOp in Hagenberg (v.l.n.r.): Viktoria Hauder (Dissertantin), Johannes Karder (Dissertant), Stefan Wagner (Leiter), Andreas Beham (Postdoc) und Eva-Maria Holzleitner (Assistentin)

Ein neues Josef Ressel Zentrum am Campus Hagenberg der Fachhochschule Oberösterreich will den "'Geist in der Maschine aufwecken' und zum vorausschauenden Denken bringen", wie es am Mittwoch in einer Aussendung heißt. Ziel der Forschungseinrichtung sei die Entwicklung von Optimierungssoftware für die produzierende Industrie, die laufend mitlernt und sich selbst an die Zukunft anpassen kann.

Im Mittelpunkt des neuen Zentrums für adaptive Optimierung in dynamischen Umgebungen stehen die komplexen Prozesse in der industriellen Fertigung, Lagerung und Transport. Dafür sollen Algorithmen entwickelt werden, die laufende Prozesse "nicht nur dynamisch an auftauchende Ereignisse wie Maschinenausfälle, Qualitätsmängel oder Materialengpässe anpassen können", so Zentrumsleiter Stefan Wagner. Die Software soll auch laufend mitlernen und sich so selbst an die Zukunft und dort auftauchende Probleme anpassen können.

Das mittlerweile vierte Ressel Zentrum in Hagenberg kooperiert wissenschaftlich mit der Universität Wien. Unternehmenspartner sind die voestalpine, die Logistik Service, die Industrie-Logistik-Linz  sowie der Glasbearbeitungsmaschinenhersteller Lisec.

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