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RoboCell One: Fastems präsentiert neue Roboterzelle

Die RoboCell One von Fastems ist zur Handhabung von schweren Werkstücken sowie zur Automatisierung von bis zu zwei Werkzeugmaschinen des gleichen Typs ausgelegt.

Fastems Maschinenbau Anlagenbau Produkt

RoboCell One von Fastems wurde speziell für die flexible Losgrößenfertigung mit hoher Teilevarianz entwickelt.

RoboCell One ist einfach konfigurierbar und setzt neue Maßstäbe in Bezug auf eine anpassungsfähige und flexible spanabhebende Bearbeitung von Werkstücken in unterschiedlichen Losgrößen.  Das Gewicht der Werkstücke kann bis zu 80 Kilogramm betragen. Die Roboterzelle wurde speziell für die flexible Losgrößenfertigung mit hoher Teilevarianz entwickelt. Eine Besonderheit ist ein optionales automatisiertes Greiferwechselsystem für die flexible Werkstückhandhabung. Neue Teile können auch während der laufenden Produktion einfach implementiert werden. Der Roboter lässt sich mit Einzel-, Doppel- oder Sondergreifern bestücken. Für die fertigungsspezifische Werkstückhandhabung können bis zu sechs verschiedene Greifer eingesetzt werden.

Optimale Maschinenauslastung auch bei hohem Produktmix

Ein einzelner, auf einer Linearachse verfahrbarer Roboter ist in der Lage, zwei Maschinen flexibel mit Werkstücken zu versorgen. Darüber hinaus ist es möglich, mit beiden Maschinen parallel unterschiedliche Produkte zu fertigen. Dazu wechselt der Roboter zum Be- und Entladen der jeweiligen Anlage automatisch seine Greifer. Das Ergebnis ist eine optimale Maschinenauslastung auch bei häufig wechselnden Aufträgen.

Intelligent planen, steuern und überwachen

RoboCell One von Fastems wird mit der Manufacturing Management Software (MMS) gesteuert. Die MMS plant entsprechend der Produktionsaufträge automatisch die gesamte Fertigung mit wechselnden Werkstücken in verschiedenen Losgrößen. Alle hierfür benötigten Ressourcen werden dabei berücksichtigt. Die Software zeigt den Status der aktuellen Fertigung in Echtzeit an, kalkuliert die Maschinenkapazitäten für noch anstehende Aufträge und visualisiert dem Bediener schon im Voraus notwendige Maschinenumrüstungen. Damit sinken die Fertigungskosten pro Werkstück und die Durchlaufzeiten verkürzen sich.

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Hauptzeitparallele Konfiguration ohne Roboterspezialisten

Wird die RoboCell One erstmals auf ein neues Werkstück umgerüstet, sind dazu fast keine Roboterkenntnisse notwendig. Das ist eine Erleichterung, vor allem bei Teilefamilien. Die Konfiguration des Roboters erfolgt mittels parametrischer Programmierung über die MMS. Über die MMS-Bedieneroberfläche werden die notwendigen Werte und Parameter für das Werkstückhandling in der Steuerung hinterlegt. Damit lassen sich neue Teilestammdaten und Aufträge schnell und einfach während der laufenden Produktion erstellen. RoboCell One verfügt über die Option, weitere Prozesse zu integrieren, beispielsweise durch die Einbindung einer Messmaschine oder eines Markiersystems in das Automationssystem.

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