Conrad

Noch mehr B2B: Neuer CEO bei Conrad Electronic

Ralf Bühler soll die Strategie des Händlers weiter vorantreiben: Conrad positioniert sich damit noch mehr als bisher als Beschaffungsplattform für die Industrie.

Änderungen in der Zentrale von Conrad Electronic: Neuer CEO, verstärkter B2B-Fokus.

Ralf Bühler wird ab dem 1. Januar 2021 als CEO der Conrad Gruppe die Geschicke von Conrad Electronic leiten. Er verantwortet bereits aktuell den Geschäftskundenbereich und das Plattformgeschäft des Unternehmens und wird diese Bereiche auch weiterhin führen. Das ist ein klares Signal des Familienunternehmens, auch die Geschäftsführung konsequent in Richtung B2B-Beschaffungsplattform zu orientieren und den Fokus auf Geschäftskunden zu richten. Werner Conrad, der die Position als CEO abgeben und mit Jänner 2021 Vorsitzender und Sprecher des Verwaltungsrats werden wird, zur Personalie: „Ralf Bühler genießt das volle Vertrauen der Gesellschafter und des Verwaltungsrates und hat in den letzten Jahren bewiesen, dass er der richtige Mann ist.“ Ralf Bühler wird noch konkreter: „Gemeinsam mit meinen Geschäftsführungskollegen COO Jürgen Groth und dem kaufmännischen Leiter Jürgen Kassel wollen wir Conrad zur führenden europäischen B2B-Beschaffungsplattform für technischen Betriebsbedarf ausbauen.“ Jürgen Kassel wird mittelfristig in den Ruhestand treten. Mit diesem zeitlichen Vorlauf hat das Unternehmen somit ausreichend Zeit für die Nachfolgebesetzung, eine umfangreiche Einarbeitung und einen reibungslosen Übergang für diese wichtige Funktion. 

Neuausrichtung auch im Verwaltungsrat

Mit Tim Busse bekommt der Verwaltungsrat weitere Verstärkung. Busse ist ausgewiesener Experten für B2B-Plattformen. Als Geschäftsführer der WERKBLiQ GmbH treibt er aktiv die Digitalisierung im DMG MORI Konzern und verantwortet zusätzlich das Joint Venture ADAMOS, die strategische digitale Allianz der Weltmarktführer im Maschinen- und Anlagenbau. Der neue Verwaltungsrat bringt mehr als 20 Jahre Expertise im Aufbau und Betrieb digitaler Plattformen für Geschäftskunden mit. 

Aleš Drábek, der bisher für die digitalen Veränderungsprozesse und den Aufbau der Plattform zuständig war, wird die Geschäftsführung und das Unternehmen zum Ende des Jahres auf eigenen Wunsch verlassen. Er ist 2016 mit der Aufgabe bei Conrad gestartet, nicht nur digitale Transformation, sondern Disruption in das Unternehmen zu bringen. Dies hat er erfolgreich umgesetzt und maßgeblich am Programm Conrad 2020 transform & perform mitgewirkt, welches planmäßig am Ende 2020 endet. „Aleš Drábek hat bei der digitalen Transformation unseres Unternehmens einen unschätzbaren Anteil gehabt. Dafür sind wir ihm sehr dankbar und obwohl wir es bedauern, kommen wir seinem Wunsch nach Veränderung entgegen und wünschen ihm beruflich wie privat das Allerbeste”, so Werner Conrad zum Abschied.