Künstliche Intelligenz

JKU Linz und IST Austria werden Mitglieder im europäischen KI-Netzwerk

Das im letzten Jahr gegründete ELLIS-Netzwerk fördert exzellente Forscher im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Nun wurden 17 sogenannte ELLIS-Units in zehn europäischen Ländern und Israel ausgewählt. Darunter zwei österreichische Forschungseinrichtungen: Die JKU Linz und das IST Austria.

Sepp Hochreiter, Professor an der Johannes Kepler Universität Linz und Mitglied des Direktorsboards von ELLIS, erklärt: „Es ist ein großer Erfolg für die JKU und das LIT AI Lab, neben 16 anderen Units, aufgrund wissenschaftlicher Exzellenz im Bereich KI und des maschinellen Lernens europaweit ausgewählt zu werden. Durch Deep Learning zusammen mit großer Rechenleistung und großen Datenmengen haben wir erreicht, dass die KI Innovationen in der Industrie vorantreibt. So gestalten wir die Gesellschaft von morgen. Die neugegründeten ELLIS Units sind das beste Instrument, um den Wohlstand und die europäischen Werte zu erhalten. Sie fördern Entwicklung, Gewinnung und Bindung von Spitzenkräften in der KI und insbesondere im maschinellen Lernen. Deshalb bilden die ELLIS-Units einen Meilenstein in der europäischen KI-Initiative und werden Europas Zukunft in der KI prägen und helfen unser Leben zu verbessern.“

Mit dem Institut für Machine Learning und dem LIT AI Lab der JKU sowie dem IST Austria wurden zwei österreichische Forschungseinrichtungen ausgewählt, um ELLIS Standorte einzurichten. Ein Beweis für die Qualität der Forschung in diesem Bereich, wie Professor Sepp Hochreiter (JKU) und Professor Christoph Lampert (IST Austria) festhalten. ELLIS will ein europäisches Netzwerk aufbauen, um wegweisende Grundlagenforschung im Bereich der Künstlichen Intelligenz und des maschinellen und Deep Learnings zu vertiefen und Exzellenz-Institute zu fördern und zu vernetzen.

Professor Christoph Lampert, Koordinator des ELLIS-Standorts am IST Austria hält fest: „Entwicklungen im maschinellen Lernen werden sich auf uns alle und auf unsere gesamte Gesellschaft auswirken. Die Grundlagenforschung wird der Schlüssel sein, um nicht nur zu verstehen, was moderne maschinelle Lernsysteme tun, sondern auch warum. Wir sollten die Beantwortung dieser Fragen nicht ForscherInnen in Amerika und Asien überlassen, sondern auch europäischen WissenschaftlerInnen eine führende Rolle zuweisen.“ Die Gruppe von Lampert erforscht, wie man Methoden des maschinellen Lernens kontrollierbar, rechenschaftspflichtig und vertrauenswürdiger macht, was auch etwa in der automatischen Bilderkennung angewendet wird.

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