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Heizwerk Söll erhält begehrte klimaaktiv-Auszeichnung

Im Rahmen der klimaaktiv-Konferenz 2015 zeichnete Umweltminister Andrä Rupprechter Betriebe mit besonders herausragender Leistung im Bereich Klima- und Umweltschutz aus. Erstmals darunter: das Biomasseheizwerk Söll.

Umwelttechnik Erneuerbare Energien Energieeffizienz
Unter den Ausgezeichneten: Hackschnitzel-Wärme und Energieversorgung Söll. (vlnr.) Obmann Meinrad Bliem, Obmann stv. Engelbert Wurzer, Bundesumweltminister Andrä Rupprechter und Geschäftsführer Hans Pirchmoser.

Der Klimawandel stellt die Welt vor große Herausforderungen. Auch Österreich spürt diese Auswirkungen bereits. „Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müssen an einem Strang ziehen, um die den Folgen des Klimawandels erfolgreich entgegenzuwirken“, appelliert Umweltbundesminister Andrä Rupprechter im Rahmen der klimaaktiv-Konferenz 2015 in Wien an die rund 200 Teilnehmer.

Der Minister verweist dabei auf besonders engagierte Gemeinden, Betriebe sowie Bürger, die sich bereits seit Jahren für besonders nachhaltige Klimaschutzprojekte engagieren. „In den letzten elf Jahren konnten wir mit den klimaaktiv-Programmen ein österreichweites Netzwerk aufbauen, um gemeinsam der Energie- und Mobilitätswende Nachdruck zu verleihen“, so Rupprechter.

Ressourcen schonen.

Im Rahmen der Konferenz wurden deshalb 50 Betriebe, die durch ihre herausragende Qualität und effiziente Betriebsweise entscheidend zum Klimaschutz beitragen, ausgezeichnet. Unter der Kategorie „Qualitätsmanagement Heizwerke“ ging die klimaaktiv-Auszeichnung dieses Jahr an das Hackschnitzelheizwerk Söll, dass sich durch seinen laufenden Verbesserungsprozess sowie Optimierungswillen als besonders engagiert darstellt.

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Geschäftsführer Hans Pirchmoser sieht sich dabei in seiner Energiephilosophie bestätigt: „Effizienz ist ein sehr wichtiges Thema“, so der Geschäftsführer. „Gerade bei einem Heizwerk müssen Rohstoffe möglichst ressourcenschonend verwendet werden.“ Die Söller verwenden deshalb nur Hackschitzel von einheimischen Hölzern. Mit seinen über zehn Kilometer langen Fernwärmeleitungsnetz bedient die Heizwerk-Genossenschaft mittlerweile rund 150 Objekte. „Das entspricht einer Anschlussquote von über 65 Prozent“, so Pirchmoser. Jährlich sparen die Söller damit rund 4.000 Tonnen Kohlendioxid.

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