Messevorbericht

formnext: Cubicure setzt neue Maßstäbe im industriellen 3D-Druck von Kunststoff

Mittendrin in der Weltelite der additiven Fertigung wird sich heuer erstmals auch das Wiener Start-up Cubicure auf der formnext präsentieren. Mit an Bord ein neues Druckverfahren für Hochleistungspolymere und zwei neue Kunststoffvarianten für industrielle Anwendungen.

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Cubicure formnext 3D Druck Kunststoff

Auf der RapidTech in Erfurt schnupperte das Start-up erstmals internationale Messeluft. Diesen Erfolg will man auf der formnext in Frankfurt wiederholen.

 

BASF, HP, Nikon, Ricoh, DMG-Mori, Böhler Edelstahl oder auch die Airbus-Tochter AP Works – nach den großen Namen muss man auf der formnext nicht allzu lange suchen. Die Frankfurter Fachmesse, die heuer bereits in ihre dritte Runde geht, hat sich inzwischen zum Schaufenster für alle zukunftsweisenden additiven Fertigungstechnologien gemausert. Dieses Schaulaufen der Weltelite will auch Cubicure nutzen, um sich und seine revolutionäre Kunststoff-Drucktechnologie international zu präsentieren.

Auf die Größe kommt’s nicht an

Mit vier Mann, einer Maschine und zahlreichen gedruckten Bauteilen wird man am Frankfurter Messegelände einen 16 Quadratmeter-Stand belegen. Das mag angesichts einer Gesamt-Ausstellungsfläche von rund 27.000 Quadratmeter zwar eher verschwindend erscheinen, aber auf die Größe kommt’s ja bekanntlich sowieso nicht an – viel wichtiger sind die „inneren Werte“, und da zählen die Wiener schon jetzt zu den ganz Großen ihrer Branche. Schließlich kann Cubicure mit seinem Hot Lithography-Verfahren erstmals Hochleistungspolymere für den industriellen 3D-Druck verarbeiten und der Kunststoffbranche damit aus einer langen 3D-Druck-Misere helfen.

Cubicure © Cubicure

Zwei neue Standard-Kunststoffe wird Cubicure auf der formnext präsentieren. Evolution und Precision sollen jeweils bestimmte Anwendungsgebiete abdecken.

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Apropos Kunststoff. Ihre hochoffizielle Premiere werden in Frankfurt Cubicure Precision und Cubicure Evolution feiern. Dabei handelt es sich um zwei neue Kunststoffvarianten, die quasi als „Standard-Druckmaterial“ bestimmte Anwendungsgebiete abdecken sollen. So ist Evolution besonders für die Fertigung funktionaler Prototypen gedacht, bei denen Festigkeit und Zähigkeit eine wichtige Rolle spielen, während sich Precision für absolute Präzisionsanwendungen, wie etwa den Druck von Mikrobauteilen, eignet.    

Hoch gesteckt sind demnach auch die Erwartungen in den Messeauftritt. „Ein zentrales Thema ist für uns natürlich, das Unternehmen und die Technologie bekannt zu machen und neue Kontakte zu knüpfen“, fasst es Markus Pfaffinger, zuständig fürs Business Development bei Cubicure, zusammen. Erste Erfahrungen mit Messeauftritten habe man schließlich schon auf der RapidTech in Erfurt gemacht. „Auch dort haben sich interessante Optionen und Kontakte für uns ergeben. Dasselbe erhoffen wir uns jetzt freilich auch von der formnext.“