Fachkräftemangel spielt Maschinenbaumesse MSV Brünn in die Hände

In Tschechien gäbe es dank guter Wirtschaftslage zu viele freie Stellen und keine Fachkräfte, um diese zu besetzen. Deshalb  müsse man vermehrt in Roboter investieren. Ein weiterer Grund die MSV Brünn zu besuchen.

MSV Brünn Amper WKO Maschinenbau Elektronik

"Wir haben derzeit in Tschechien zu viele freie Stellen zur Verfügung - und keine Fachkräfte, um diese zu besetzen. Deshalb  müssen wir sogar vermehrt in Roboter investieren." Jiri Kulis, CEO und Generaldirektor der Messe Brünn will die optimistische Wirtschaftslage in Tschechien, bei Vollbeschäftigung und echtem Fachkräftemangel nutzen, um die MSV Brünn zu puschen. 

Zum ersten Mal begrüßte Ivana Cervenkova, Botschafterin der Tschechischen Republik in Österreich, die Gäste zum Wiener BVV-Pressegespräch 2018 - quasi als neue Hausherrin in den Räumlichkeiten der Tschechischen Botschaft in Wien-Penzing. Sie betonte, dass dies alles in Zeiten der Hochkonjunktur bei einem Außenhandelsvolumen von gut  4 Mrd. Euro zwischen beiden Ländern stattfinde und die weitere Verbesserung der Vernetzung von tschechischen und österreichischen Unternehmen im Fokus ihrer Aktivitäten liegen werde.

Anschließend berichtete Franka Weissensteiner, zuständig innerhalb der WKO Österreich für internationale Nachbarschaftsmessen, die durch die WKO gefördert und durchgeführt werden. Für 2018 sei es wie im Vorjahr gelungen wieder insgesamt vier BVV-Messen mit einer aktiven österreichischen Messebeteiligung und einem Gruppenstand zu unterstützen. Demnach wird es bereits im März 2018 zum vierten Mal in Folge einen Gruppenstand anlässlich der internationalen Elektronik- und Automatisierungsfachmesse „Amper 2018“ geben. Diese internationale Messe für Elektrotechnik, Elektronik, Automatisierung und Kommunikationstechnik gilt als die größte Elektronikmesse Tschechiens.

Ausstieg der Messe Düsseldorf kein Nachteil für Brünn

Für Jiri Kulis, CEO und Generaldirektor der Messe Brünn, die Anwesenden wie gewohnt durch das Brünner Messeprogramm 2018 und stellte dabei im Detail die wichtigsten Fachmessen einzeln vor. Zuvor zeigte sich Kulis abermals sehr erfreut, dass man nach 2016 auch das Geschäftsjahr 2017 mit einem wiederholten Rekordergebnis abschließen konnte. Ausdrücklich und sichtlich auch mit großem Stolz und Genugtuung verwies Jiri Kulis, CEO und Generaldirektor der Messe Brünn, dass dies auch ohne Messe Düsseldorf gelungen sei, nachdem ja diese Partnerschaft im Jahr 2015 beendet wurde, die 1998 startete. „Der Ausstieg der Messe Düsseldorf als ehemaliger Mehrheitsgesellschafter und der Einstieg der Stadt Brünn als 95%iger Eigentümer ab 2016 war und ist die beste Lösung für uns als Messe Brünn (BVV)“, zeigt sich Kulis zufrieden.

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Vollbeschäftigung und Fachkräftemangel spielt MSV Brünn in die Hände

Anschließend verwies Kulis auf die sehr erfreulichen Zahlen zu österreichischen Ausstellern und Besuchern in Brünn. Gut 300 österreichische Aussteller sowie ca. 2.000 Besucher aus Österreich waren 2017 von den Vorteilen einer Messepräsenz und Teilnahme in Brünn überzeugt. Aufgrund der guten Buchungslage und dem Faktum, dass viele Messen regelmäßig ausgebucht sind, entschloss sich die Leitung der Messe Brünn (BVV) zu einem weiterem Investitions- und Modernisierungsprogramm und baut derzeit eine neue Halle, die ab 2020 zur Verfügung stehen soll.

Mit großer Zuversicht blickt der CEO der Messe Brünn ins laufende Messejahr. „Die aktuell sehr optimistische Wirtschaftslage in Tschechien, bei Vollbeschäftigung und echtem Fachkräftemangel, spielt uns bei der MSV sogar indirekt in die Hände. Wir haben derzeit in Tschechien zu viele freie Stellen zur Verfügung - und keine Fachkräfte, um diese zu besetzen. Deshalb  müssen wir sogar vermehrt in Roboter investieren - daher besuchen Sie bitte alle die MSV“, betonte der Generaldirektor der Messe Brünn Jiri Kulis etwas überspitzt zum Abschluss seiner Ausführungen.

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