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Bei Kuka geht es bergauf

Zuletzt brach das Ergebnis des Roboterherstellers von Plus 18 Millionen auf Minus 95 Millionen Euro ein. In diesem Jahr will Kuka vor allem in China wachsen.

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Kuka will besonders in China wachsen.

Der Roboterhersteller Kuka rechnet nach einem guten Start ins Jahr 2021 mit deutlich verbesserten Geschäftszahlen. So werde nach dem Einbruch durch die Coronakrise wieder ein positives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im „niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich" erwartet“, kündigte der Vorstand am Donnerstag an. Gegenüber dem Jahresanfang 2020 habe es im ersten Quartal 2021 bei Auftragseingang, Umsatz und Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) Steigerungen gegeben.

Wie erwartet waren die Zahlen im vergangenen Jahr bei Kuka eingebrochen. Beim Umsatz gab es einen Rückgang um fast ein Fünftel auf 2,6 Milliarden Euro, der Auftragseingang ging um 12,5 Prozent auf 2,8 Milliarden zurück. Unter dem Strich brach das Ergebnis von plus 18 Millionen auf minus 95 Millionen Euro ein.

Wachstum in China

Im laufenden Jahr will Kuka, das zu fast 95 Prozent zu dem chinesischen Midea-Konzern gehört, insbesondere in China wachsen. Der Auftragseingang soll dadurch wieder die Schwelle von 3 Milliarden Euro erreichen. Kuka geht davon aus, dass durch die Pandemie die Nachfrage nach Robotern in den nächsten Jahren steigen wird. Die Mitarbeiterzahl bei Kuka ging im vergangenen Jahr um rund 300 auf etwa 13.700 zurück. Für 2021 hatte das Unternehmen bereits angekündigt, dass von den mehr als 3.000 Stellen am Unternehmenssitz in Augsburg bis zu 270 gestrichen werden sollen. Laut Vorstandschef Peter Mohnen wird dieser Personalabbau nun voraussichtlich etwas geringer ausfallen. (apa/red)