Forschung & Entwicklung

Agrana baut Forschungszentrum aus

Agrana baut sein Forschungszentrum in Tull aus. Wie der Nahrungsmittel- und Industriegüterkonzern regionale Trends rascher aufgreifen möchte.

Lebensmittelindustrie Industriegüter Agrana Forschung & Entwicklung

Mit einem Investitionsvolumen von 800.000 Euro baut der Nahrungsmittel- und Industriegüterkonzern Agrana sein in Tulln angesiedeltes  Forschungszentrum Aric weiter aus. Am Aric (Agrana Research & Innovation Center) arbeiten zurzeit 85 Beschäftigte auf rund 4.000 Quadratmetern an Forschungsprojekten zu den Themen Frucht, Stärke und Zucker. Bis Jahresende 2020 werden in Tulln 300 Quadratmeter zusätzliche Fläche zu Forschungszwecken in Betrieb genommen.

Trends schneller erforschen

Das Projekt in der Donaustadt ist Bestandteil eines rund 20 Millionen Euro schweren Gesamtpakets, das Agrana jedes Jahr für Forschung und Entwicklung aufwendet. Erst vor kurzem hat der Konzern im französischen Mitry-Mory – 30 Kilometer östlich von Paris – ein neues Entwicklungszentrum für Fruchtzubereitungen eröffnet. 2,6 Millionen Euro sind in die Errichtung dieses Labors geflossen. „Bei Fruchtzubereitungen sind wir Weltmarktführer“, stellt Agrana-Generaldirektor Johann Marihart fest. Dementsprechend wichtig sei es, als Innovator möglichst früh neue Entwicklungstrends in regionalen Märkten aufzugreifen. Die Erzeugnisse erarbeite man in enger Zusammenarbeit mit den Kunden. „Mit unserem globalen Netzwerk an Entwicklern bringen wir jedes Jahr weltweit mehr als 1.000 neue Fruchtzubereitungsprodukte auf den Markt“, erklärt Marihart. (NÖ WPD)

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