Produktion : Elmet produziert wieder im Vollbetrieb

Elmet
© Elmet

Zwei Wochen lief die Produktion bei Elmet in Oftering im Teilbetrieb. Mit 30. März 2020 ist das Unternehmen wieder zu 100 Prozent produktionsfähig und einsatzbereit. Oberste Priorität haben dringend benötigte Produkte, unter anderem medizintechnische Bestandteile für intensivmedizinische Beatmungsmaschinen.

Das Unternehmen in Oftering ist ein wichtiger Partner für die Automobilindustrie und für medizintechnische Unternehmen. Als High End Full System & Service Supplier zur Verarbeitung und Dosierung von Flüssigsilikon sowie zur Fertigung von hochwertigen Teilen aus Flüssigsilikon liefert Elmet essenzielle Bauteile medizinischer Geräte. „Speziell Dichtungsringe und Zwei-Komponenten-Teile für Beatmungsmaschinen sind aktuell weltweit von großer Bedeutung. Aus diesem Grund fahren wir unsere Produktion wieder auf einhundert Prozent an“, erklärt Mark Ostermann, Sales Director bei Elmet. In den vergangenen zwei Wochen war aufgrund von Corona nur ein eingeschränkter Betrieb möglich.

Maximale Sicherheitsvorkehrungen für Mitarbeiter

Die Produktion in Oftering läuft wieder im Vollbetrieb. „Unser Team kann sich auf maximal sichere Arbeitspraktiken verlassen. Ein mehrstufiger Plan macht dies möglich. Strengste Sicherheitsvorkehrungen, wie das Tragen von Schutzausrüstung oder das ausschließliche Verweilen im eigenen Tätigkeitsbereich, sind dabei oberstes Gebot“ sagt Ostermann. Die Arbeitsbereiche werden aufgeteilt und detaillierte Vorgaben zum Social Distancing – der Einhaltung von sicheren Abständen zueinander – sind die Basis dafür. Gleichzeitig startet das Unternehmen erhöhte Hygieneprozesse und nachhaltige Reinigungen der Arbeitsbereiche. „Gemeinsam mit unserem bereits bewährten Homeoffice-Team und flexiblen Arbeitszeitmodellen werden wir diese Herausforderung meistern“, ist sich Ostermann sicher.

Teileproduktion im Fokus

Durch den Reboot der Produktion unter veränderten Rahmenbedingungen kann Elmet kurzfristigen, aber aktuell enorm bedeutenden Projekten den Vorrang geben. Die verbleibenden Ressourcen fließen in die LSR-Teileproduktion, in den Anlagen- und Werkzeugbau sowie in die Dosiersystemfertigung.