Wartung

Wird Predictive Maintenance zur Norm?

Laut einer Umfrage von Reichelt Elektronik ist die vorausschauende Wartung in Österreichs Industrie bereits weit verbreitet.

Reichelt Elektronik Predictive Maintenance Wartung

Predictive Maintenance scheint sich in Österreich durchzusetzen.

Vier Fünftel der befragten Entscheider in der heimischen Industrie geben an, Predictive Maintenance bereits einzusetzen. Durchschnittlich wird das Verfahren bei 63 Prozent der Produktionsanlagen angewandt. Über die Hälfte (52%) gibt zudem an, dass sie die Wartung für den Großteil der Maschinen (60–100%) vorausschauend plant.

Ausweitungen geplant

Die Umfrage zeigt weiters, dass 89 Prozent der Befragten, die bereits Predictive Maintenance nutzen, die Technologie in der Produktion ausweiten möchten. Unter den Unternehmen, die noch nicht vorausschauend warten, haben 50 Prozent die Einführung geplant. Der Großteil (32%) möchte diese Vorhaben allerdings nicht 2021 umsetzen.

Gefragt, wann Predictive Maintenance ihrer Meinung nach die Norm für alle Produktionsmaschinen sein werde, nennen die Befragten im Schnitt eine Dauer von neun Jahren.

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Was wird warum beobachtet?

Zur Auswertung werden vor allem folgende Sensordaten herangezogen:

  • 70% Temperatur,
  • 58% Betriebsdauer,
  • 56% Druck,
  • 53% Drehzahlen,
  • 41% Durchfluss.

Als Gründe für die Investition in Predictive Maintenance werden genannt:

  • 49% Vermeidung von Produktionsausfällen,
  • 41% bessere Übersicht über und Planbarkeit von Wartungsarbeiten,
  • 40% Steigerung der Produktionsqualität.

Die Zahlen wurden vom internationalen Umfrageinstitut OnePoll für Reichelt Elektronik erhoben. Befragt wurden 1.550 Teilnehmer aus Europa, davon 150 aus Österreich.