Additive Manufacturing

Wie Full Service in der Additiven Fertigung funktioniert

Der Weg in die industrielle Additive Fertigung kann für Unternehmen ein langwieriger oder kostspieliger Prozess sein. Die richtige Technologie auszuwählen und die Findungsphase über die „low hanging fruits“, also jene offensichtlich umsetzbaren Anwendungsfälle hinaus zu überwinden, zieht im schlechtesten Fall mehrere Strategieanpassungen mit sich.

Alphacam Additive Fertigung 3D-Druck

Auch nach der erfolgreichen Implementierung bleiben Hürden bestehen, wenn der Technologiepark skaliert und die Auslastung optimiert wird. Hier setzt die deutsche alphacam Gruppe erfolgreich an und hat in den vergangenen Jahren ein umfangreiches Full-Service-Portfolio zusammengestellt, um für ihre Kunden individualisierte und effiziente Lösungen anbieten zu können.

Acht verschiedene Technologien der industriellen Additiven Fertigung stehen hierfür aus einer Hand zur Verfügung. Fünf Polymerverfahren und dreimal Metall-3D-Druck, das ist am europäischen Markt einzigartig. In Österreich ist das Unternehmen mit der alphacam austria GmbH im Wiener Rivergate vertreten.

Die Firmengruppe mit Headquarter im Baden-Württembergischen Schorndorf greift auf fast 30 Jahre Erfahrung und Know-how im Bereich der Additiven Fertigung zurück. Im gesamten deutschsprachigen Raum ist sie der einzige Anbieter des kompletten Produktportfolios vom Marktführer Stratasys. Deren FDM-Drucker definieren im Polymer Bereich den industriellen Standard, weit über die Vorzeigebranchen im Mobilitätssektor (Luftfahrt, Automotive, Schienenverkehr) hinaus. Konsum- und Investitionsgüter, Design, Forschung, Bildung; ob Endverbraucher, Einmannbetriebe oder Konzerne gehören zu den langjährigen Kunden.

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AM-Technologien

In den vergangenen Jahren wurde das Portfolio strategisch ausgebaut. Seit 2017 ist das Start-up-Unternehmen Desktop Metal an Bord, 2019 erweitert alphacam das Portfolio mit One Click Metal um ein Metallpulververfahren, welches durch seine einfache Bedienung den schnellen Zugang für den Anwender ermöglicht. Im Jahr 2021 kommt mit Tritone Technologies nicht nur ein neues Produkt ins Metall-Portfolio, auch Stratasys erweitert seine Bandbreite um drei neue Polymer-Technologien, welche die Industrialisierung der Additiven Fertigung gleich mehrere Schritte in die Zukunft bringen.

Materialvielfalt

Mit den zur Verfügung stehenden Materialien kann nahezu jede Anwendung bedient werden. Von der ersten Idee, welche im PolyJet-Verfahren visualisiert und realitätsgetreu dargestellt werden kann, bis hin zum serienfertigen Endbauteil aus diversen Metallen deckt das Maschinenangebot alle Möglichkeiten ab.

Full Service

Reiner Maschinenvertrieb ist für den Erfolg der Kunden in der professionellen Additiven Fertigung aber nicht genug. Aus der Erfahrung der alphacam Gruppe ist ein Serviceportfolio entstanden, das Firmen bei ihrer AM-Strategie langfristig begleitet. Dazu gehören Wartungsvertrags-Modelle mit Ausfallüberbrückung, welche die Verfügbarkeit der Maschinen über den kompletten Lebenszyklus optimal aussteuern. Steht eine Wartung an, oder geht tatsächlich mal ein Projekt schief, stehen fast 100 industrielle 3D-Druck-Systeme für den Kunden zur Verfügung, um nahtlos weiter fertigen zu können.

Verlängerte Werkbank

In der sogenannten „Teilefabrik“, die an den drei Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz betrieben wird, ist nicht nur Ausfallüberbrückung möglich. Wer nicht alle Technologien selbst betreiben kann, aber dennoch auf sämtliche Technologien in einem der modernsten Maschinenparks zurückgreifen will, der kann den lokalen Dienstleistungsbereich von alphacam als verlängerte Werkbank nutzen. Das bietet Entscheidungssicherheit vor dem Kauf einer Maschine und danach unkomplizierte, kurzfristige Kapazitätserweiterung mit noch mehr Materialien, größerem Bauraum und höherer Genauigkeit.

alphacam, Teilefabrik © alphacam

The Power of additive manufacturing: Die Teilefabrik ist auch verlängerte Werkbank.

Wissen aufbauen, Teilen und multiplizieren

Alle Systeme, die bei alphacam vertrieben werden, stehen auch in der Teilefabrik zur Verfügung. Die eigenen Erfahrungen im Umgang mit den Maschinen spielen eine essenzielle Rolle und erleichtern die Systeminstallation und Integration der Technologien beim Kunden. So kann praxisgerecht die Schulung von Soft- und Hardware mit aktuellen Anlagen betrieben werden. Das Training der Anwender auf eine neue Technologie passiert meist, während die eigene Anlage bereits auf dem Weg zum Kunden ist.

Oft, so lobt sich die alphacam Gruppe selbst, ist die Anlage schneller beim Kunden, als die Mitarbeiter einen Schulungstermin wahrnehmen können. Auch eine extrem kurze lead time bei der Implementierung einer neuen Anlage ist für alphacam ein Teil, der zum Erfolg der Additiven Fertigung beiträgt

Strategische Partnerschaft

„Die Additive Fertigung hat trotz ihres jungen Alters bereits einen festen Stand in der industriellen Fertigung“, sagt Felix Spieß, der mit Mai 2021 die Geschäftsführung der alphacam austria übernommen hat. „Für alphacam bleibt dennoch der disruptive Charakter – wir wollen zur Verfügung stehen, damit Unternehmen den Schritt der Implementierung leichter und ohne Umwege zur richtigen Lösung gehen können. Vor allem aber haben wir Möglichkeiten geschaffen, den langfristigen Erfolg der Technologieanwendung in den verschiedensten Unternehmen sicherzustellen.“ Das zeichnet Full Service aus, das ist Addtive Fertigung 2.0.

alphacam, Felix, Spieß © alphacam

„Wir wollen zur Verfügung stehen, damit Unternehmen den Schritt der Implementierung leichter und ohne Umwege zur richtigen Lösung gehen können.“

Felix Spieß, alphacam