Antworten 4.0:

Wie die digitale Transformation gelingt

Unter dem Motto „Antworten 4.0“ präsentiert Rittal auf der Automatisierungsmesse SPS in Nürnberg (26.-28.11.) neueste Lösungen, die Kunden den digitalen Wandel leichter machen – von digitalisierten Wertschöpfungsprozessen im Steuerungs- und Schaltanlagenbau über digitalisierte Produkte und Serviceangebote bis hin zu Anwendungen zur intelligenten Verarbeitung und Analyse industrieller Produktionsdaten.

Unter dem Motto „Antworten 4.0“ präsentiert Rittal auf der Automatisierungsmesse SPS in Nürnberg (26.-28.11.) neueste Lösungen, die Kunden den digitalen Wandel leichter machen – von digitalisierten Wertschöpfungsprozessen im Steuerungs- und Schaltanlagenbau über digitalisierte Produkte und Serviceangebote bis hin zu Anwendungen zur intelligenten Verarbeitung und Analyse industrieller Produktionsdaten.

Highlights sind ONCITE, das erste echtzeitfähige und datensouveräne KI-Edge-Rechen­zentrum zur zukünftigen industriellen Verarbeitung von Produktionsdaten, entwickelt mit den Unternehmen German Edge Cloud, IoTOS und Bosch Connected Industry, und die neuen AX/KX Kompakt- und Kleingehäuse.

Die Industrie steckt mitten im Wandel – zwischen umfassenden Transformationsprozessen und rasanten Entwicklungen: „Künftig werden wirtschaftliche Erfolge nur nachhaltig sein, wenn sie Schritt halten mit einer vollständigen digitalen Integration von Produkten, Prozessen und den Daten, die darin entstehen“, sagt Dr. Karl-Ulrich Köhler, Vorsitzender der Geschäftsführung von Rittal. Die Liste der Anforderungen ist lang: So müssen einmal erzeugte Daten im gesamten Prozess der Fertigung, Bearbeitung und Servisierung des Schaltschranksystems verfügbar sein. Die dabei entstehende Unmenge an Daten wird zukünftig selbst relevant für Wertschöpfungsprozesse: „Selektiert und harmonisiert können Daten zukünftig nutzbar gemacht, d.h. gezielt verarbeitet und über künstliche Intelligenz analysiert werden. Das Ergebnis: Effizientere Fertigungsabläufe, besserer Service und neue Geschäftsmodelle“, so Dr. Köhler. Die Frage sei nicht mehr, ob Kunden die Anforderung stellen, sondern wie schnell und wie man diesen mit optimalen Lösungen begegne.

© Rittal

„Künftig werden wirtschaftliche Erfolge nur nachhaltig sein, wenn sie Schritt halten mit einer vollständigen digitalen Integration von Produkten, Prozessen und den Daten, die darin entstehen“, sagt Dr. Karl-Ulrich Köhler, Vorsitzender der Geschäftsführung von Rittal.

Leichter, schneller und präziser

Solche Lösungen zeigt Rittal auf seinem 1.100 qm großen Messestand in Halle 3C, Stand 430+431 auf dem „Industrie 4.0-Marktplatz“. Gemeinsam mit dem Schwesterunternehmen Eplan zeigt Rittal, wie Hersteller von Steuerungs- und Schaltanlagen sukzessive eine datendurchgängige Wertschöpfungskette aufbauen können. Nahezu alle Stationen im Anlagenbau – von Engineering und Konfiguration über die mechanische Bearbeitung bis zur vollautomatischen Kabelkonfektionierung – lassen sich durch das hocheffiziente Zusammenspiel digitaler Prozesse durchgängig automatisiert verknüpfen. Der digitale Zwilling ist dafür der Schlüssel. Rittal liefert zudem Automatisierungslösungen, die diese Prozesse leichter, schneller, präziser und reproduzierbarer machen.

Wie die Prinzipien von Industrie 4.0 im Planungs-, Bestell- und Lieferprozess umgesetzt werden können, zeigt Rittal anhand seines neuen Produktionswerks in Haiger. Für die Kompakt- und Kleingehäuse AX und KX hat der Hersteller die gesamte Prozesskette „vom Kunden zum Kunden“ digitalisiert. Damit können Kunden ihre Abläufe effizienter und schneller gestalten: Preise für Produkte sind sofort sichtbar, bestellte Produkte können schneller geliefert werden, die Weiterverarbeitung beim Kunden kann früher beginnen. Dazu können Kunden aus erster Hand Erfahrungswerte und Einsichten gewinnen.

KI-basiert, echtzeitfähig, datensouverän

Neben neuen Lösungen zur Digitalisierung von Wertschöpfungsprozessen seiner Kunden sowie Produkt- und Serviceangeboten beschäftigt sich Rittal intensiv mit der intelligenten Datenverarbeitung und Analyse von Produktionsdaten in seinem neuen Werk in Haiger und zeigt dazu eine schlüsselfertige Lösung. Mit den Startups German Edge Cloud und IoTOS – jüngste Unternehmen der Friedhelm Loh Group – sowie mit Bosch Connected Industry betritt Rittal neues Terrain: ONCITE heißt das erste KI-basierte, echtzeitfähige und datensouveräne Edge-Rechenzentrum zur zukünftigen industriellen Datenverarbeitung, das die Unternehmen gemeinsam vorstellen. Mit der Datensouveränität der „All-in-One“-Lösung haben produzierende Unternehmen volle Autonomie und Datenkontrolle und können erstmals Wertschöpfung aus ihren Produktionsdaten ziehen, ohne die Sicherheit der Daten oder die vollständige Hoheit über diese zu gefährden.

Das skalierbare Edge Cloud-Rechen­zentrum wird vor Ort in der Fabrik in Betrieb genommen (on premise), speichert und verarbeitet Maschinenmassendaten nahezu in Echtzeit und harmonisiert diese so, dass sie einer Intelligenz zugeführt werden können. KI-basierte Anwendungen ermöglichen Produktionsoptimierungen und Qualitätsverbesserungen sowie Kosten- und Durchsatzoptimierungen in der Fertigung.

AX und KX: Gehäusetechnik für Industrie 4.0

Wie können Gehäuse und Schaltschranksysteme bei der Digitalisierung helfen? Eine Antwort darauf gibt Rittal mit der neuen Kompakt- und Kleingehäuseserie AX und KX sowie dem Schaltschranksystem VX25. Die Gehäuse bringen digitales Rüstzeug mit und fügen sich in die digitale Wertschöpfungskette des Steuerungs- und Schaltanlagenbaus ein. Neben hochwertigen 3D-Daten und Konfigurationstools vereinfachen etwa QR-Codes auf allen zu bearbeitenden Flachteilen deren Einbindung in den Produktions-Workflow. Das ermöglicht modernes digitales Monitoring vom Wareneingang bis zur Fertigstellung.

Zu den weiteren Rittal Produkt-Highlights zählt die Weiterentwicklung des SE 8 Einzelschranks mit Kompatibilität zum neuen VX25 Schaltschranksystem. Im Bereich Power stellt Rittal das neue Stromverteilungssystem VX25 Ri4Power sowie die neue Planungs-Software „VX25 Rittal Power Engineering“ für ein leichtes und durchgängiges Engineering von Schaltanlagen vor. Zudem wird das IoT Interface für das Smart Monitoring System sowie für Energiespeicher präsentiert.

© Rittal

Zu den Ausstellungs-Highlights zählen die neuen Klein- und Kompaktgehäuse AX und KX von Rittal.

Als Anwendungsbeispiel für einen Energiespeicherschrank präsentiert Rittal den VX25, in den sich einfach und werkzeuglos alle gängigen Batteriemodule integrieren lassen. Zum Nachweis seiner Lösungskompetenz für den wachsenden Energy-Storage-Markt stellt Rittal Energiespeicher-Schränke des Unternehmens Commeo vor.

Im Bereich IT-Infrastruktur bietet Rittal neue energiesparende Kühlgeräte der Serie „Blue e+ IT“, ebenso die neuen PDUs (Power Distribution Units) zur sicheren Stromverteilung in IT-Racks. Zu den Neuheiten im Bereich Rittal Automation Systems zählen die Wire Station WS 540, ein Verdrahtungstisch zur Konfektionierung und Verdrahtung im Schaltschrankbau, sowie der Smart Lifter 1.8, der einen einfachen und sicheren Transport von bestückten Schaltschränken ermöglicht.

Mitaussteller auf dem Rittal-Stand ist das Schwesterunternehmen LKH, Spritzguss-Systempartner für die Herstellung von Kunststofflösungen. Das Unternehmen entwickelt und fertigt Kunststoffkomponenten und Kunststoffbaugruppen für Kunden aus Automotive, Elektrotechnik und Elektronik sowie Fabrikausrüstung.

Eplan mit neuen Software-Lösungen

Auch das Schwesterunternehmen Eplan (Halle 6, Stand 210) zieht Fachbesucher mit Antworten auf Industrie 4.0 Herausforderungen an. So bietet der Software-Spezialist eine Vorschau auf das Eplan Data Portal mit neuer Oberfläche. Die Vorstellung des neuen Datenstandards ist weiteres Highlight. Anwender profitieren in Zukunft von signifikant besseren Daten. Hersteller erhalten ein neues Importtool auf Basis von eCl@ss Advanced, das die Datenbereitstellung vereinfacht. Erste Daten hat Rittal bereits im neuen Standard hinterlegt, namhafte Hersteller sind intensiv im Gespräch.

Vorgestellt werden zudem das neue Eplan eBuild, die kostenlose Cloud-Software zur Generierung von Stromlauf- oder Fluidplänen, die Eplan Plattform in Version 2.9 sowie die neue Version von Eplan Smart Wiring. Der „Verdrahtungsprofi“ überrascht Anwender mit einer Bedienoberfläche, die flexibel unterschiedliche Workflows abbildet, sowie der Integration von Kabeln und Schläuchen. Fertigungsplaner und -leiter profitieren bei der Cloud-fähigen Software von individuell definierbaren Dashboards inklusive Web-Diagrammen, einer einfacheren Ressourcenplanung und vollem Überblick über den Projektfortschritt.

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