Geschäftsjahr

Weidmüller wuchs 2017 über Branchenschnitt

Das Detmolder Elektrotechnikunternehmen Weidmüller erwartet für 2017 einen Gesamtumsatz von über 730 Millionen Euro. Ein neuer Rekord.

Der Vorstand der Weidmüller Gruppe um Elke Eckstein (Vorstand Operations und Chief Digital Officer), Jörg Timmermann (Vorstandssprecher und Finanzvorstand) und José Carlos Álvarez Tobar (Vertriebsvorstand) ist mit dem Jahr 2017 sehr zufrieden.

Weidmüller erwartet getragen von einem sehr guten Marktumfeld für 2017 einen Gesamtumsatz auf dem Rekordniveau von über 730 Millionen Euro. Das gab das Unternehmen Ende Dezember auf dem diesjährigen Jahresabschlussgespräch am Hauptsitz in Detmold bekannt. Einen immer größeren Anteil am Umsatz macht der Anteil an innovativen Produkten und Lösungen für die Automatisierung und Digitalisierung aus. Treiber ist hier vor allem die neue Division Automation Products & Solutions, die über die Hälfte ihres Umsatzes mit Angeboten erzielt, die in den letzten fünf Jahren entstanden sind. Dies zeigt auch das Umsatzwachstum der Division mit einem Rekordwert von über 25 % gegenüber dem Vorjahr.

Übernahmen und Prognosen

Einen wichtigen Schritt, um weltweit noch besser in Wachstumsmärkten präsent zu sein, vollzog das Unternehmen mit der Übernahme der Unternehmen der W Interconnections Group in den USA, Kanada und Mexiko von Rockwell Automation, Inc..

Die Prognose für das nächste Geschäftsjahr ist insgesamt zuversichtlich. Sowohl der ZVEI wie auch der VDMA gehen von einem Wachstum von 4 % aus. „Im Moment erwarten wir, dass sich der gute Trend in einem hervorragenden Marktumfeld auch nächstes Jahr weiter fortsetzen wird“, erklärt Timmermann.  Eine genaue Prognose gestalte sich aber aufgrund von Unwägbarkeiten durch die Handels- und Wirtschaftspolitik der USA, die Auswirkungen der Brexit-Verhandlungen sowie die politische Entwicklung weltweit schwierig.

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