Mouser Electronics

Up in Space

Das UnternehmenMouser Electronics unterstützt zwei Luft- und Raumfahrt-Projekte von WueSpace.

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Mouser, dem globalen Distributor für Halbleiter und elektronische Bauelemente, ist die Welt nicht genug. Das Unternehmen unterstützt deshalb gleich zwei Vorhaben mit WueSpace e.V., einem Team von Studierenden der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Das Fachgebiet der Erfindungsgeister ist die Luft- und Raumfahrt. 

„Bei Mouser ist die Unterstützung von Ausbildenden und Studierenden von Anfang an mit unserer Unternehmenskultur verwurzelt“, erklärte Graham Maggs, Vice President Marketing EMEA bei Mouser Electronics. „Wir wissen, dass die Studierenden der Ingenieursstudiengänge von heute Lösungen für Probleme von morgen entwickeln werden. Wir helfen gerne weiter, wenn wir die Bildungsprinzipien unserer Gründung weiterhin aufrechterhalten, um Innovationen zu unterstützen.“

Nächste Station: Weltraum 

Das erste Projekt, das Mouser unterstützt, trägt den Namen T-REX 2. WueSpace arbeitet dafür eng mit dem Space-Team der TU Wien zusammen. Für T-REX 2 haben die Studierenden auf der Basis von Optoelektronik ein automatisiertes System zur Positions-Verfolgung von Raketen entwickelt.
Das zweite WueSpace-Projekt ist Daedalus2. Hierbei wird ein fallschirmfreier Wiedereintrittsmechanismus entwickelt. Eine frei fallende Einheit verlangsamt sich dabei aus ca. 80 km Höhe durch Autorotation, die auf fortschrittlichen Rotorsteuerungsalgorithmen basiert, auf ihre Sink- und Landgeschwindigkeit. Dadurch sollen im Weltraum eingesetzte Atmosphären-Überwachungssysteme wieder sicher zurück zur Erde gebracht werden. (Aber schließlich ist das Projekt auch nach dem erfindungsreichen Griechen Dädalus benannt und nicht nach dessen Sohn - manche können sich vielleicht noch erinnern, wie das mit der Landung für Ikarus ausging.)

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Ausblick

Für das Daedalus2-Projekt werden nach umfangreichen Windkanal- und Strukturintegritätstests die nächsten Stufen der Luft-/Raumfahrttests durchgeführt. In Kürze wird das Team Fall- und Landetests mit einer Drohne durchführen, die das System in der Luft abwirft. Der Weltraumeinsatz erfolgt in weiterer Folge über die Raketenmission REXUS29, die die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) voraussichtlich im Frühjahr 2021 starten werden.