Cybersecurity

Neues Zentrum für Cybersicherheit, Datenschutz und Transparenz

Das Huawei-Zentrum soll der gesamten IKT-Branche eine Plattform bieten, um neue Services und Produkte zu präsentieren, Erfahrungen zu teilen und Sicherheitsüberprüfungen zu unterstützen.

Cybersecurity Digitalisierung 5G Künstliche Intelligenz Huawei

Ken Hu, Rotating Deputy Chairman von Huawei. 

Huawei hat kürzlich das Global Cyber Security and Privacy Protection Transparency Center in Dongguan, China, eröffnet. Es handelt sich dabei um das größte Zentrum dieser Art in China. Im Zuge der Eröffnung präsentierte Huawei auch seine Product Cyber Security Baseline, womit das globale Technologieunternehmen zum ersten Mal die Rahmenbedingungen für Produktsicherheit und Managementpraktiken der gesamten Branche zur Verfügung stellt. Huawei möchte mit Kunden, Lieferanten, Standardisierungsorganisationen und anderen Stakeholdern zusammenzuarbeiten, um die Cybersicherheit in der gesamten Branche gemeinsam zu verbessern.

„Cybersicherheit ist wichtiger denn je“, sagt Ken Hu, Rotating Deputy Chairman von Huawei, bei der Eröffnung des Zentrums. „Als Branche zusammenarbeiten, Best Practices austauschen und unsere kollektiven Fähigkeiten in den Bereichen Standards, Technologie und Verifizierung ausbauen – so geben wir sowohl der Öffentlichkeit als auch den Aufsichtsbehörden Gründe, in die Sicherheit der Produkte und Dienstleistungen zu vertrauen, die sie täglich nutzen. Gemeinsam können wir die richtige Balance zwischen Sicherheit und Fortschritt in einer zunehmend digitalen Welt finden.“

Offenes Zentrum für mehr Cybersicherheit

In den letzten Jahren haben die Digitalisierung der Industrie und neue Technologien wie 5G und KI den virtuellen Raum komplexer gemacht als je zuvor. Auch im Alltag verbringen viele Menschen einen großen Teil ihres Lebens online. Gleichzeitig erhöhen diese Trends die Risiken der Cybersecurity. Um diese Probleme aufzugreifen, eröffnete Huawei das neue Global Cyber Security and Privacy Protection Transparency Center in Dongguan, das eine Plattform für Branchenbeteiligte bietet, um Fachwissen im Bereich Cyber Governance auszutauschen und gemeinsam an technischen Lösungen zu arbeiten. Das Zentrum ist darauf ausgelegt, Lösungen zu demonstrieren und Erfahrungen zu teilen und Sicherheitsüberprüfungen zu unterstützen. 

„Die Bereitstellung bestehender und neuer Dienste in der 5G-Ära wird in hohem Maße von der Konnektivität abhängen, die von mobilen Netzwerken bereitgestellt wird. Außerdem wird die Vertrauenswürdigkeit der Technologie eine große Rolle spielen“, erklärt Mats Granryd, Generaldirektor der GSMA, und ergänzt: „Initiativen wie die GSMA 5G Cyber Security Knowledge Base, die Stakeholdern dabei helfen soll, Netzwerkrisiken zu verstehen und zu mindern und NESAS, ein branchenweites Security-Assurance-Framework, sollen die Verbesserung des Sicherheitsniveaus von Netzwerkgeräten in der gesamten Branche erleichtern.“

Grundlage für kollaborative Standardisierung

Auf der Veranstaltung stellte Huawei auch seine Product Cyber Security Baseline vor, die ein breites Spektrum an externen Vorschriften, technischen Standards und regulatorischen Anforderungen berücksichtigt. Die Baseline trägt zusammen mit den anderen Governance-Mechanismen von Huawei dazu bei, die Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit der Produkte des Unternehmens zu gewährleisten. Im Laufe der Jahre hat Huawei über 1.500 Netzwerke aufgebaut, die mehr als drei Milliarden Menschen in 170 Ländern und Regionen miteinander verbinden. In keinem dieser Netzwerke hat es laut Huawei jemals einen nennenswerten Sicherheitsvorfall gegeben.