Großkonzern

General Electric schreibt wieder schwarze Zahlen

Der amerikanische Industrieriese schaffte im vierten Quartal mit einem Umsatzplus von fünf Prozent die Rückkehr in die schwarzen Zahlen. Das harte Sanierungsprogramm von CEO Larry Culp zeigt erste Früchte.

Der amerikanische Industrieriese General Electric schaffte im vierten Quartal mit einem Umsatzplus von fünf Prozent die Rückkehr in die schwarzen Zahlen. 

Die kriselnde US-Industrie-Ikone General Electric (GE) hat es in die schwarzen Zahlen zurückgeschafft. Im vierten Quartal wurde ein Überschuss von 574 Mio. Dollar (502 Mio. Euro) erzielt, wie der Siemens-Rivale in Boston mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte der angeschlagene Großkonzern noch einen Verlust von rund elf Milliarden Dollar geschrieben. Der Umsatz kletterte um fünf Prozent auf 33,3 Mrd. Dollar.

Kraftwerkssparte bleibt Problemkind

Die Probleme in der schwächelnden Kraftwerksparte halten jedoch an, hier fielen die Erlöse um ein Viertel. Eine riesige Abschreibung in dem Geschäftsbereich hatte GE im Vorquartal ein enormes Minus von 22,8 Mrd. Dollar eingebrockt. Das US-Traditionsunternehmen steckt tief in der Krise und hatte erst Anfang Oktober zum zweiten Mal innerhalb von nur 14 Monaten seine Führung ausgetauscht.

Sanierungsprogramm fruchtet

Vorstandschef Larry Culp will den Konzern mit einem Sanierungsprogramm wieder auf Kurs bringen. Einen Erfolg konnte Culp bereits verbuchen - Ermittlungen des US-Justizministeriums wegen dubioser Buchhaltung wurden mit einem 1,5 Mrd. Dollar schweren Bußgeld beigelegt.

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Im Geschäftsjahr 2018 machte der Konzern einen Verlust von knapp 23 Mrd. Dollar, während die Erlöse um drei Prozent auf 121,6 Mrd. Dollar zunahmen. (dpa/APA)

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