Lieferengpässe

Engel: aus heutiger Sicht lieferfähig

Materialengpässe stellen auch Österreichs größtem Maschinenbau Engel vor Herausforderungen. Doch das Unternehmen hat Strategien, um mit Lieferproblemen in Zukunft fertig zu werden.

Dr. Stefan Engleder, CEO der Engel Austria GmbH, zeigt sich angesichts der Lieferengpässe optimistisch.

Noch im Juni dieses Jahrs prognostizierte Stefan Engleder, CEO der Engel Austria GmbH, seinem Unternehmen ein Plus von 20 Prozent. Mittlerweile hat er in der K-Zeitung die Zahl nach oben korrigiert. „Wir reiten gerade auf einer riesigen Konjunkturwelle. Gegenüber dem Frühsommer sehen wir noch eine Verbesserung. Das heißt, wir liegen beim Auftragseingang bei einem Plus von gut 30 % gegenüber dem Vorjahr“, konstatiert er im Branchenblatt der Kunststoffindustrie. Noch heuer plant er, diese Aufträge in Umsatz umzumünzen.

Was dem Unternehmen dabei in die Quere kommen könnte ist die unsichere Versorgungslage, vor allem bei Steuerungen und Antriebstechnologie. Dennoch zeigt sich Engleder optimistisch: „Aus heutiger Sicht sind wir lieferfähig“. Wenn auch, so räumt er ein, einige Materialien nur zu höheren Preisen verfügbar sind. In Zukunft möchte die Engel GmbH daher stärker in die mechanischen Fertigungskapazitäten zu investieren.