Die Highlights beim Open House : Das sehen Sie auf der aktuellen Grob-Hausmesse in Mindelheim

Die Grob-Hausmesse läuft noch bis Freitag, 4. April 2025.

Die Grob-Hausmesse läuft noch bis Freitag, 4. April 2025.

- © GROB-Werke

Universalmaschinen, Automatisierung, Zerspanungstechnik, Additive Fertigung, Digitalisierung, Service und mehr werden beim Grob Open House 2025 vorgeführt. Auch heuer kooperiert die Hausmesse mit über 60 Partnerfirmen

Schwerpunkte liegen zum Beispiel auch auf branchenspezifischen Anwendungen, wie Aerospace, Formenbau, Maschinenbau, Energietechnik, Automation und Automotive. Praxisorientierte Vorführungen und Demonstrationen ergänzen das Programm.

Zudem werden eine Hairpin-Anlage und Statoren in verschiedenen Baustufen ausgestellt, um einen Einblick in den Fertigungsprozess dieser Technologie zu geben. Interessierte können während der Werksführungen auch tiefer in die E-Mobility-Lösungen von Grob eintauchen.

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Highlights der Grob-Hausmesse im Überblick

  • 5-Achs-Universalbearbeitungszentrum G550 mit dem neu entwickelten Vario-Rundtisch – einer speziellen Tischlösung für Turbinenteile und schlanken Werkstücken
     
  • Die neue Spannhydraulik wird auf dem Fräs-Dreh- Bearbeitungszentrum G550T präsentiert, das das automatische Spannen von Drehteilen optimieren soll
     
  • Die nächste Generation des Palettenrundspeichersystems PSS-R900 feiert auf der Hausmesse Premiere und soll die Effizienz in der Automatisierung erhöhen
     
  • Grob-NET4Industry: Das neue Part-Tracking-System Grob4PartFlow ermöglicht eine eindeutige Serialisierung von Bauteilen, wodurch Prozess- und Produktionsdaten einem individuellen Werkstück zugeordnet werden können
     
  • Das neue Bearbeitungszentrum G920F5 wurde speziell für die Bearbeitung von Mega- und Giga-Castings sowie Rahmenstrukturbauteilen entwickelt. Es möchte die Bearbeitungstechnologie auf ein neues Level heben und eine zukunftssichere Lösung für die Automobilindustrie bieten
     
  • Neue Generation des Laminators und Z-Falters: Der überarbeitete Laminator 2.0 soll die Produktionsgeschwindigkeit dank optimiertem Laserschneidprozess und neuer Bahnführung verdoppeln und Produktionskosten sowie Platzbedarf senken. Eine neue Schnittstelle soll für eine nahtlose Integration in bestehende Produktionslinien sorgen. Ein erster Auftrag wurde bereits von einem großen Automobilhersteller gesichert
     
  • Auch der Z-Falter 3.0 wurde weiterentwickelt: Durch kürzere Prozesszeiten soll er den Output erheblich steigern. Die Sicherheitsstandards wurden vereinheitlicht und sollen das Handling von LFP- und NMC-Zellen erleichtern, ein integriertes Inspektionssystem ist für gesicherte Qualität in Echtzeit zuständig. Außerdem soll die Anlage mehr Flexibilität gewährleisten, da sich die Stapeldicke direkt über das HMI anpassen lässt und ein optionales Notching integriert werden kann
     
  • Weiterentwicklung der Cell-to-Pack-Technologie: Dabei werden Batteriezellen direkt ins Batteriegehäuse integriert, was das Gewicht reduzieren und die Energiedichte erhöhen soll – ein Gewinn für die Reichweite von Elektrofahrzeugen. Die skalierbare Technologie eignet sich laut Grob sowohl für E-Autos als auch für stationäre Energiespeicher

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GMP300 live in Aktion

Die zweite Generation der Maschine möchte mit einem optimierten Abdichtungskonzept und Echtzeitüberwachung der Tropfenbildung begeistern sowie mit einem verbessertem Schutzgaskonzept für eine höhere Bauteilqualität. Schnellere Materialwechsel soll ein zweites Drahtvorschubsystem ermöglichen.

In einer kürzlich gestarteten Zusammenarbeit mit der Siegfried Hofmann GmbH beschleunigte das Metal Printing Verfahren (GMP) die Herstellung von Partikelschaumwerkzeugen – die Aluminiumwerkzeuge entstehen innerhalb weniger Tage. „Mit dem Grob Metal Printing haben wir einen einzigartigen drahtbasierten 3D-Druckprozess entwickelt, der die flexible und kostengünstige Herstellung von Aluminiumkomponenten mit hervorragenden Materialeigenschaften ermöglicht“, erklärt Christoph de Pay, Produktmanager Additive Manufacturing bei Grob. 

Im Anwendungsfall „Schaumwerkzeuge“ verarbeitet die GMP300 Draht zu partiell-durchlässigen Bauteilen, die mit minimaler Nachbearbeitung einsatzbereit sind. Dies soll eine optimale Bedampfung, Entlüftung und homogene Füllung der Werkzeuge ermöglichen. „Unsere GMP300 kann mit geringer Vor- und Nachbereitungszeit Einzelteile oder kleine Serien direkt vom umgewandelten CAD-Modell drucken, die benötigte Software ist inklusive. Dadurch ist das Grob Metal Printing nicht nur eine sichere Alternative zu anderen additiven Verfahren, sondern auch zum Fräsen, da die Programmierzeit eingespart wird und ressourceneffizient nur so viel Material abgegeben wird, wie für die Bauteile benötigt“, ergänzt de Pay.

Der Grob-Service Timewalk

Die neue Vortragsreihe findet viermal täglich als Rundgang statt. In 20 Minuten erhalten Besucherinnen und Besucher an vier Stationen einen kompakten Überblick über zentrale Servicethemen wie Ersatzteilversorgung, Schulungskonzepte, Servicevereinbarungen und Retrofits.

"Mit dem Grob-Service Timewalk möchten wir unseren Kunden zeigen, dass unser Service weit über klassische Dienstleistungen hinausgeht. Wir begleiten unsere Maschinen ein ganzes Leben lang und bieten für jede Phase die passende Lösung,“ erklärt Martin Schilling, Bereichsleiter Service bei Grob. 

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Zusätzlich bietet der Grob-Service während der Hausmesse Sonderaktionen, darunter Vergünstigungen für die Servicevereinbarung „Produktionssicherheit“, Kundenschulungen und das neue Ersatzteilpaket „Anlagenverfügbarkeit“. Außerdem beraten Fachexpertinnen und -experten zu individuellen Automatisierungslösungen.

Virtuelle Schulungen mit VR-Technologie

Premiere feiert ein neues Konzept der Grob Technical Academy: Mithilfe von VR-Brillen können Besucherinnen und Besucher in die digitale Umgebung einer Maschine eintauchen.

„Mit unseren neuen VR-Schulungen ermöglichen wir es den Kunden, sich bereits vor der Inbetriebnahme intensiv mit der Maschine vertraut zu machen. Das steigert nicht nur die Effizienz, sondern verbessert auch die Bedienungssicherheit,“ so Schilling. Ergänzend präsentieren Schulungsreferenten das Schulungsportfolio direkt an der Maschine. Ein interaktiver Touchscreen gibt zudem einen Einblick in die digitalen Plattformen des Grob-Service.