Das große Anlagenbau-Ranking 2016

FACTORY unterzieht die Königsdisziplin einem Umsatz- und Mitarbeiter-Check. Wer ist Umsatzgewinner, wer -verlierer? Wer ist Top am Arbeitsmarkt – wer Flop? PLUS: „Who is the Boss?“ – Die Geschäftsführer hinter den Top 50.

Maßstab für die Rangreihung der 50 größten Anlagenbauer im Lande ist der Umsatz des Geschäftsjahres 2015. Mit den Umsatzzahlen zurückgehend bis ins Jahr 2013 lässt sich die Geschäftsentwicklung – und die Vorjahresplatzierung – nachvollziehen. Neben dem Umsatz (U) enthält die Tabelle auch Angaben zum Mitarbeiterstand (MA) der letzten drei Jahre.

Enge Definition.

Ziel war es von vornherein, den Lesernutzen zu steigern. Es wurde versucht eine klare Trennung zwischen Anlagenbau und Maschinenbau zu ziehen. Im Top-50-Anlagenbau scheinen somit nur klassische Anlagenbauer auf.

Eigenauskünfte.

Unsere erste Quelle waren die Unternehmen selbst. Die in standardisierten Fragebögen ihre Daten eingetragen haben. In den Fällen, in denen die Firmen weniger auskunftsfreudig waren, fanden wir Unterstützung beim Kreditschutzverband KSV1870.

Insolvenzen und Ausscheidungen.

Dass das Anlagenbaugeschäft ein sehr volatiler Markt ist, kennt jeder. Deswegen kann es gerade hier zu enormen Umsatzsprüngen kommen. Der Linzer Anlagenbauer Ingenia sowie die Kärntner Kresta Anlagenbau befinden sich im Insolvenzverfahren und scheiden daher aus. Ebenso befindet sich Atlas Copco Powercrusher in Liquidation und scheidet damit auch aus. Der schwedische Konzern sperrt sein Werk in Niederösterreich wegen mangelnder Nachfrage zu. Hinzugekommen sind nach langen Überlegungen nun doch Doppelmayr und Bertsch Holding sowie Cofely Gebäudetechnik, wobei diese seit November unter dem Namen Engie Austria geführt werden.