Winfried Felser

Felser wirkte in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts in Paderborn als Mitglied des ersten Graduiertenkollegs des Heinz Nixdorf Instituts und später als stellvertretender Leiter des Fraunhofer ALB, aber vor allem als Überzeugungstäter früh an Praxis-, Forschungs- und Normierungsarbeiten zu intelligenten, kollaborativen Produktionssystemen mit. Trotzdem bzw. gerade deswegen wurde er zu einem wohlwollenden Kritiker des Industrie 4.0-Projekts, der 2014 eine fiktive Grabrede als paradoxe Intervention in der Hoffnung auf Besserung in Richtung Kunde und neuer Wertschöpfung schrieb.