Start-ups

Steiermark hat die meisten Climate Tech-Start-Ups

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Von den rund 150 Climate Tech Start-ups, die in den letzten drei Jahren gegründet wurden, sind 25 Prozent in der Steiermark entstanden, weiß Bernhard Puttinger vom Green Tech Cluster in Graz. Gemeinsam mit dem Wiener Start-up Glacier hat der Cluster einen Katalog der österreichweiten Neugründungen in diesem Bereich erstellt.

Der Green Tech Cluster hat erhoben, wie die österreichische Start-up-Szene im Climate Tech Bereich aufgestellt ist und in der sogenannten "Climate Tech Landscape Austria" - einem rund 50-seitigen online abrufbaren Katalog - erfasst. 150 Neugründungen mit Lösungen in den Sektoren Energie, Mobilität, Gebäude, Produktion, Lebensmittel und Kreislaufwirtschaft sind darin aufgelistet.

Circulyzer, vibe, PhytonIQ und Co.

So auch zum Beispiel Circulyzer aus Leoben. Deren Ziel ist es, mehr Kunststoffe für Recycling verfügbar zu machen. Dafür baut man Anlagen für die nass-mechanische Aufbereitung von altkunststoffhaltigen Abfällen. Das Wiener Startup vibe verhilft mit seiner flexiblen Fuhrparklösung Unternehmen zu nachhaltiger und klimaneutraler Mobilität. PhytonIQ aus Oberwart hat sich im Bereich des automatisierten Indoor-Farmings spezialisiert.

Über 70 der 150 aufgelisteten Start-ups wurden in den letzten drei Jahren gegründet. Am stärksten war der Zuwachs österreichweit mit 28 Gründungen im Jahr 2020. „Die Climate Tech Landscape zeigt die aktuell hohe Dynamik bei grünen Startups in Österreich auf“, so der steirische Cluster-Geschäftsführer Puttinger. Im Green Tech Cluster gestalten mehr an die 240 Unternehmen und Forschungseinrichtungen "grüne" Innovationen im Bereich Wärme, Energie, Mobilität, Stoffströme, Bauen, Wasser und mehr.

Gegründet wurde der Cluster im Jahr 2005 mit 80 Unternehmen. „Heute vereinen wir rund 220 Clusterunternehmen und 14 Kompetenzzentren. Hier entstehen innovative Lösungen, wir forcieren Spitzenforschung und wir holen neue Innovations- und Kompetenzzentren an unseren Standort. Integrierte Wärmewende, grünes Gas und Wasserstoff sind besondere Schwerpunkte. Energiequartiere, digitalisierte Recyclingketten, neue Sortiertechnologien und Batterierecycling ebenso“, erläutert Puttinger. (apa/red)