Additive Fertigung

Hexagon will DED-Technologie vorantreiben

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Der Geschäftsbereich Manufacturing Intelligence von Hexagon hat seine Entwicklung für die Anwendung von Directed Energy Deposition (DED) bekannt gegeben. Dazu zählt auch die Zusammenarbeit mit den Druckerherstellern pro-beam, Sciaky, DM3D, Gefertec und Meltio, die die DED-Technologien weiter voranbringen soll. DED umfasst mehrere Metall-3D-Drucktechnologien zur Teileherstellung, wie das Schmelzen und Verschmelzen vom Material. DED ist zudem für ein breites Spektrum von Teilegrößen anwendbar und eignet sich für die kosteneffiziente Herstellung großer Teile von einem bis zu sechs Metern -, die mit Pulverbettschmelztechnologien (PBF) möglicherweise nicht hergestellt werden können.

DED gewinnt an Bedeutung

Die DED-Technologie mit derselben Basistechnolgie wie bereits etablierte Beschichtungs- und Schweißverfahren, gewinnt bei der Wartung, Reparatur und Instandhaltung (MRO) im Militär- und Luftfahrtsektor rasch an Bedeutung, da sie hochwertige Ausrüstungen, wie z. B. Turbinenschaufeln, reparieren oder wiederherstellen kann. Außerdem bietet sie Innovationspotenzial für hybride Fertigungsverfahren, bei denen Werkstücke, die durch Drahterodieren oder Fräsen bearbeitet wurden, mit Material und Merkmalen versehen werden können. Das Interesse an dieser Fertigungstechnologie ist besonders in der Luft- und Raumfahrt- sowie der Verteidigungsindustrie hoch, weshalb sie die Teile häufig aus Hochleistungsmetalllegierungen wie Titan, hochwarmfesten und rostfreien Stählen herstellen. Hexagon arbeitet mit Drucker-OEMs, Kunden und Dienstleistern zusammen, um vorherzusagen, wie sich diese Werkstoffe verhalten, wenn sie den thermisch-mechanischen Belastungen von DED-Prozessen ausgesetzt sind, die in großen Strukturen zusammenkommen.

Große Nachfrage

„Wir sehen eine große Nachfrage nach dem Einsatz unserer Technologien", so Mathieu Pérennou, Global Business Development Director für additive Fertigung im Geschäftsbereich Manufacturing Intelligence von Hexagon. „Die Depositionsfertigungsprozesse umfassen die Nutzung von leistungsstarken Simulationswerkzeugen, modernster Scantechnologie, robuster Reverse-Engineering- und Analysesoftware sowie eine Kombination all dieser Technologien. So wird die erforderliche Qualität und Wiederholbarkeit gewährleistet."