Wirtschaft

Würth: Keine Investitionen in den USA - wenn Trump bleibt

Reinhold Würth hat ein Milliardenunternehmen aufgebaut. Wichtige Entscheidungen trifft der 83-Jährige auch heute noch und erteilte dem US-Präsidenten Donald Trump eine klare Absage.

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Maschinenbau Zulieferindustrie Würth USA

Für Donald Trumps Politik hegt Reinhold Würth keine Sympathie. 

Reinhold Würth ist der Schraubenkönig und hat ein Milliardenunternehmen aufgebaut. Der 83-Jährige trifft auch heute noch die wichtigen Entscheidungen bei Würth. Im Interview mit der deutschen "Bild am Sonntag" erteilte er dem US-Präsidenten Donald Trump eine klare Absage. 

Auf die Frage, wann er sich zuletzt in die Firmengeschicke eingemischt habe, antwortete Würth: "Als ich dafür sorgte, dass wir derzeit nicht mehr in den USA investieren. Dort machen wir mit 1,8 Milliarden Euro 14 Prozent unseres Jahresumsatzes, trotzdem möchte ich das Engagement in Amerika nicht weiter vergrößern." 

Würth macht die "allgemeine, unsichere politischen Lage" große Sorgen. "Wir warten mal ab, ob Präsident Trump wiedergewählt wird. Würth kehrt zurück, wenn er geht", heißt es in dem Artikel weiter. Trump hatte vor einigen Tagen Strafzölle gegen die EU verhängt.  

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