Industrie 4.0

Wo Österreichs digitale Elite sitzt

Und immer ein Stückchen digitaler. Noch ein bisschen vernetzter. Ein klein wenig smarter. Von Vorarlberg bis Burgenland: Factory zeigt Ihnen 27 Vorreiter einer neuen digitalen Ära.

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© Zumtobel

Vorarlberg

Zumtobel

Was: Vernetztes Licht

Die Vorarlberger verbauen schon längst smarte Steuerungen in ihre Beleuchtungssysteme und äffen so den natürlichen Tagesverlauf nach. So steigert zB Licht mit mehr Blauanteilen tagsüber die Leistungsfähigkeit, wohingegen Licht mit reduziertem Blauanteil für Entspannung am Abend sorgt.

 

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© Zumtobel

Vorarlberg

Zumtobel

Was: Vernetztes Licht

Die Vorarlberger verbauen schon längst smarte Steuerungen in ihre Beleuchtungssysteme und äffen so den natürlichen Tagesverlauf nach. So steigert zB Licht mit mehr Blauanteilen tagsüber die Leistungsfähigkeit, wohingegen Licht mit reduziertem Blauanteil für Entspannung am Abend sorgt.

 

© Servus Intralogistics GmbH

Vorarlberg

Servus Intralogistics

Was: Smarte Intralogistik

Die Vorarlberger verknüpfen Produktion & Logistik in Echtzeit. Spannend: Google setzt für eine neue Fabrik auf die hocheffiziente Intralogistik aus dem Ländle.

Wie genau die Vorarlberger Produktion & Logistik verknüpfen, lesen Sie hier

 

© ECI Manufacturing

Tirol

ECI Manufacturing

Was: Vernetzter Retrofit

Die Tiroler vernetzten auch alte CNC-Maschinen mit wenig Budget, was ihnen den Spitznamen Retrofitter 4.0 einbrachte.

Alles zu den Retrofittern 4.0 lesen Sie hier. 

© Ascher Foto Design KG

Tirol

Werkstätte Wattens

Was: Digitale Aufbrüche

Der neue Schmelztiegel für Technik-Start-ups bricht selbst die starren Konzernstrukturen von Swarovski auf. Fraunhofer Austria eröffnet dort sein neues Innovationszentrum für die „Digitale Transformation der Industrie“.

Mehr über die Werkstätte Wattens als Kulturwandler bei Swarovski lesen Sie hier. 

© Amer Sports

Salzburg

Amer Sports-Produktion

Was: Intelligente Kleinserienfertigung

Retrofit-Projekt im großen Stil: Die Salzburger steigern sich gerade zu einer smarte Skiproduktion, die sich ganz von selbst steuern und regeln kann. 

Alles über die Salzburger Systemvernetzer lesen Sie hier. 

© Thomas Zagler - Fotolia

Salzburg

PowerGIS

Was: Datengetriebenes Schneemanagement

Diese Schneemanager optimieren mithilfe von GPS-Daten und Wetterdaten Beschneiungssysteme von Skigebieten. In Mayrhofen schafften sie mit ihrer speziellen Beschneinungsalgorithmik in drei Jahren, die variablen Kosten für die Beschneiung (rund 1,5 Mill. Euro) um ein Viertel zu senken.

 

© Hagleitner

Salzburg

Hagleitner

Was: Big Data Analytics

In ihren Handtuchrollenspender haben die Salzburger heute bis zu 27 Sensoren platziert, die in Echtzeit alle möglichen Daten liefern. Sie können mittlerweile Geschlechterunterschiede beim Händewaschen erkennen und dokumentieren. Für Krankenhäuser entwickeln sie bereits neue Konzepte, wie dass sich eine Zutrittsschleuse zu einem OP erst dann öffnet, wenn davor der Desinfektionsspender betätigt wurde.

© cms electronics

Kärnten

cms electronics

Was: Smarte Traceability

Die Kärntner EMS-Fertiger haben ihren Materialdaten eine komplett durchgängige Rückverfolgbarkeit verpasst.

Alles über die elektronische Spurensuche der Kärntner lesen Sie hier

© Infineon Technologies Austria

Kärnten

Infineon

Was: Präventive Instandhaltung

Bei den Kärntner kommunizieren die Anlagen mittlerweile eigenständig mit ihren Instandhaltern. Mit Datenbrillen schauen sie Anlagentechnikern auf der ganzen Welt von Europa aus über die Schulter.

Alles über Infineons Instandhaltungsstrategie lesen Sie hier.

© Steve Haider

Burgenland

Becom electronics

Was: Big Data Analyse

Seit ein paar Jahren zieht eine maßgeschneiderte Big-Data-Lösung die Produktions- und Datenfäden bei den Burgenländern. Weil mittlerweile alle Maschinen vernetzt sind können defekte Produkte frühestmöglich aus dem Produktionsprozess ausgeschleust werden.

Mehr zu den Maschinenflüsterern aus dem Burgenland lesen Sie hier. 

© Hella Austria

Burgenland

Hella Austria

Was: Cloudgesteuerte Maschinen

Zwischen 2019 und 2021 sollen nicht nur die Produktionslinien der Burgenländer cloud-kompatible werden. Es werden LED- und System-Bausteine für eine vernetzte und digital gesteuerte Baumaschinenkabine produziert.

Wie Hella der asiatischen Billigkonkurrenz trotzt, lesen Sie hier. 

© Tridonic

Burgenland

Tridonic Jennersdorf

Was: Selbststeuernde Fertigungsprozesse

Der Prozess der Weißlichterzeugung beim LED-Modul-Hersteller optimiert sich eigenständig durch vernetzte Kommunikation der Anlagen untereinander. Prozessparameter und Messdaten werden aus vorgelagerten Fertigungsschritten vollautomatisch zur Feinjustierung herangezogen und ausgewertet.

© Stiwa

Oberösterreich

stiwa automation

Was: Effiziente Stückkostenreduktion

Indem sie Zusammenhänge zwischen Taktzeit, Personalbindung und Maschinenlaufzeit analysierten und visualisierten konnten die OÖ ihre Stückkosten so weit senken, dass sie mit Billiglohnländer wie China längst konkurrieren können. Ende Juli investieren sie 24 Millionen Euro in Erweiterung des Standortes Attnang-Puchheim.

Wie Stiwa die chinesische Billigkonkurrenz ausschlägt, lesen Sie hier.

© Rubble Master

Oberösterreich

Rubble Master

Was: Digitale Ersatzteillogistik

Als Erster seiner Branche binden die Linzer Smart Devices in die Infrastruktur ihrer mobilen Steinbrechanlagen ein und machen damit Fernwartung auch in netzkritischen Ländern möglich.

Die ganze Story zu Rubble Master gibt es hier. 

© Pöttinger Landtechnik

Oberösterreich

Pöttinger Landtechnik

Was: Neue Geschäftsmodelle

Mit smarten Sensoren wollen die Grießkirchner neue Geschäftsmodelle entstehen lassen: Farming 4.0, die noch stärker von Maschinen überwachte Arbeit (etwa mittels Autopilot-Funktion) Landmaschinen mit Schwarmintelligenz rücken bereits in Reichweite.

© BRP Rotax

Oberösterreich

BRP Rotax

Was: Cyber Routing

Indem er seinen Bauteilen soviel Intelligenz einhaucht, dass diese sich selbst durch die Fertigung navigieren, will der Motorenproduzent seine Fertigung bis 2020 fit für Losgröße 1 (One-Piece-Flow) machen.

© Elisabeth Biedermann

Oberösterreich

Ginzinger Electronics

Was: Intelligentes Betriebssystem

Über zwei Jahre hinweg krempelten die Oberösterreicher all ihre Arbeitsprozesse um. Heute schleusen sich seine Bauteile einfach selber durch die Fertigung.

Wie Ginzinger Electronics seine Fertigung intelligent machte, lesen Sie hier.

 

© Simlinger/LCM

Niederösterreich

Salvagnini Maschinenbau

Was: Smarte Prozesssteuerung

Mit ihrer neuen Biegeautomaten-Software MAC 2.0 hat Salvagnini eine Materialerkennung entwickelt, die den gesamten Biegeprozess steuert. So können die Ennsdorfer immer das exakt gleiche Endprodukt garantieren, unabhängig von Stückzahl, Blechdicke oder Materialqualität.

Wie Salvagnini den Entwicklungssprung zu Losgröße 1 schaffte, lesen Sie hier. 

© Test-Fuchs

Niederösterreich

Test-Fuchs

Was: Digitaler Zwilling

Um die Zerspanung auch weiterhin im Haus zu behalten, verpasste Test-Fuchs ihr kurzum ein digitales Abbild. Indem sie eine durchgängige Datenkette zwischen dem realen Shopfloor und der Simulation am Computer schufen, senkten sie ihre Rüstkosten signifikant. 

Mehr zum digitalen Zwilling der Luftfahrtprofis hier. 

© Kadmy - Fotolia

Niederösterreich

Kon-Cept

Was: Systemvernetzung

Die Mostviertler sind dick im Geschäft mit der Automobilindustrie und treiben bei Audi wie Magna die Digitalisierung voran. Jetzt rollen sie ein neues Kapitel auf und wollen einen App-Store für die Autobauer entwickeln, der dem Systemchaos ein Ende setzen soll. 2017 soll der erste Pilotkunde stehen.  

Wie die Mostviertler das Systemchaos der Autoindustrie beenden wollen, lesen Sie hier. 

 

© M&R AUTOMATION GMBH

Steiermark 

M&R Automation

Was: Selbstjustierende Maschinen

Mit einem neuen Optimierungstool für verkette Anlagen in der Getriebefertigung erkennen die Steirer Verlusthebel und können diese optimieren. Sie garantieren nicht nur schnelleren Regelbetrieb, sondern auch verkürzte Hochlaufphasen.

Mehr Details über das neue Fernwartungs-Tool lesen Sie hier. 

© AT&S

Steiermark

AT&S

Was: Vernetzte Sensorik

Die Steirer geben schon seit einigen Jahren den Pegelstand ihrer Tanks den Chemielieferanten online bekannt, um damit Lieferengpässe bestmöglich zu vermeiden.

 

© Magna

Steiermark

Magna Steyr

Arbeitsplatz 4.0. In Graz nimmt dieses Konzept Form an: Kollaborierende Roboter, fahrerlose Transportsysteme und sich selbstregelnde Prozesse werden die Fahrzeugmontage bei Magna Steyr ab 2017 wesentlich verändern.

Mehr Details wie Magna Steyr den Arbeitsplatz der Zukunft gestalten will, lesen Sie hier. 

© Remus

Steiermark

Remus

Was: Digitale Fährtensuche

Die steirischen Auspuffhersteller verpassen ihren Produkten einen genetischen Code. Im Falle von Reklamation kann so genau zurückverfolgt werden, an welchem Tag und von welcher Abteilung das Teil produziert wurde.

© Hella

Osttirol

Hella Automation

Was: Digitale Steuerungstechnik

Die Osttiroler machen ihre Sonnen- und Wetterschutzsysteme so intelligent, dass diese in Abhängigkeit von Wind, Sonne, Temperatur und Niederschlag reagieren. Per Knopfdruck über Handy oder PC kann so von überall auf die aktuelle Ist-Soll-Situation daheim regiert werden.

© GGW Gruber

Wien

GGW Gruber

Was: Smarte Prüftechnik

Die Wiener greifen mit ihren Geräten frühestmöglich in den Fertigungsprozess von Autos ein und reduzieren damit die Fehlerquote. Wie in einem Computertomografen prüfen sie Plastikteile im Auto auf deren Bruchsicherheit oder vermessen berührungslos Kurbelwellen.

Ein Blick in die Strategie von GGW Gruber gibt es hier

© Factory / Elisabeth Biedermann

Wien

plasmo Industrietechnik

Was: Datamining

Mehrere zehn Terabyte an Daten sammeln die Sensoren der Wiener. Frisch vom Shopfloor komprimieren dann spezielle Algorithmen das Gold im Datenmüll.  Die Wiener machen so Produktionen besser steuerbar.

Wie die Wiener das Gold im Datenmüll finden, lesen Sie hier.