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Wiwo: Telekom verliert Millionenvertrag

Es war damals ein Big Deal. T-Systems sollte Thyssenkrupp unter anderem in die Cloud bringen. 700 Mio. Euro sollte das kosten. Thyssenkrupp steigt jetzt aus dem Liefer- und Dienstleistungsvertrag mit den Bonnern aus. Das berichtet die Wirtschaftswoche und beruft sich auf Insider.

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Das Ende des Big Deal. 2014 waren die Vertragsparteien noch zuversichtlich. 

Der Vertrag lief auf sieben Jahren - Thyssenkrupp steigt jetzt, nach etwas mehr als drei Jahren, aus. Die Wirtschaftswoche zitiert eine ungenannte Quelle bei dem Kunden: "T-Systems hat Lösungen versprochen, die sie überhaupt nicht liefern konnte. Der Deal war technologisch und kommerziell für T-Systems eine Nummer zu groß."

Von offizieller Seite wird diese Aussage als "unwahr" bezeichnet. Thyssenkrupp und T-Systems haben im gegenseitigen Einvernehmen ihre Zusammenarbeit bei der IT-Konsolidierung beendet, heißt es bei Thyssenkrupp. 

Die Telekom war vor drei Jahren sehr euphorisch. Von einem "Big Deal" schrieb die Presseabteilung. Die Aufgabenstellung: "Die Telekom-Tochter migriert rund 80.000 Computerarbeitsplätze und 10.000 Serversysteme der ThyssenKrupp AG in 34 Ländern in die Cloud", hieß es damals in einer Pressemitteilung. "Unser Ziel ist es, konzernweit eine integrierte IT-Landschaft zu schaffen, die die globale Zusammenarbeit einfacher und effizienter macht, aber auch die unterschiedlichen IT-Bedürfnisse der Konzernsparten bedient", erklärte damals Klaus-Hardy Mühleck, Chief Information Officer Thyssenkrupp. 

White Paper zum Thema

Link zur Pressemitteilung aus 2014.