Schütte nie mehr leer

Wie Sie mit smarter Materialversorgung die Versorgungssicherheit maximieren

Der Albtraum in jeder Produktionshalle: die Schütte ist leer, wichtige Artikel fehlen und die Produktion steht still. Auch in der Instandhaltung können fehlende Ersatzteile zu Maschinenstillstand führen. Oft sind es diese Artikel, welche in der Beschaffung und in der Lagerung hohe Prozesskosten verursachen. Sie umfassen 20% des Einkaufsvolumens, haben jedoch einen sehr hohen Beschaffungsaufwand (ca. 80%): die Rede ist von sogenannten C-Teilen.

Können Ihre Beschaffungs- und Lagerungsprozesse noch optimiert werden? Beantworten Sie unseren Fragen und finden Sie es heraus. Außerdem: C-Teile Management im Praxistest – lesen Sie wie das Unternehmen AVL es dank dem technischen Händler Steyr-Werner geschafft hat, Prozesskosten zu senken. Das Ergebnis sei schon mal verraten: bei AVL sind die Schütten nie mehr leer.

Diese Kosten verursachen C-Teile bei Einkauf und Lagerung

Bei C-Teilen liegt der Beschaffungsaufwand bei 80%, wohingegen das Einkaufsvolumen gerade einmal 20% umfasst. Typische C-Teile sind Normteile, Hilfs- und Betriebsstoffe, Verbrauchsmaterialien und Kleinteile – trotz ihres geringen Werts sind sie essenziell, um die Produktion am Laufen zu halten.

Der hohe Aufwand kommt unter anderem daher, dass jeder C-Artikel den gleichen Einkaufsprozess durchläuft: Lieferantenangebote einfordern, Preise verhandeln, den Wareneingang kontrollieren sowie Rechnungen und Lagerbestand kontrollieren sind immer wiederkehrende Schritte. Die Folge sind hohe Prozess- und Lagerkosten: 65% der lagernden Ersatzteile von Industrieunternehmen sind Langsamdreher und länger als 3 Jahre ohne Bewegung *). Hier gibt es Optimierungspotenzial.

Beim C-Teile Management ist es ein bisschen wie mit dem Vorsatz mehr Sport zu treiben. Man ist sich der Vorteile bewusst, muss aber konsequent bei der Umsetzung bleiben. Obwohl das Thema bekannt ist, sollte es in verschiedenen Phasen immer wieder neu angegangen werden: Unternehmen haben in verschiedenen Entwicklungsstadien und Größen unterschiedliche Anforderungen, außerdem bieten neue Technologien immer weitere Einsparpotenziale. Des Weiteren fällt es Betrieben oft schwer, die internen Gegebenheiten umzustellen, um die Digitalisierung bei Prozessen voranzutreiben. Ein Partner mit Erfahrung kann dabei unterstützen Prozesse zu optimieren und zu digitalisieren. Industriebetriebe sparen dadurch Kosten und können sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren.

Als technischer Händler ist Steyr-Werner Experte für die Optimierung von Prozessen bei Erstausrüstern und Instandhaltern. Durch langjährige Zusammenarbeit mit namhaften Kunden aller Branchen gelingt es uns immer wieder nachweislich Kosten in der Beschaffung und in der Lagerung von C-Teilen zu senken. „Wir helfen unseren Kunden dabei, damit diese sich auf ihre wesentlichen Aufgaben konzentrieren können,“ beschreibt Martin Wallinger, Leitung Vertrieb und Marketing, die Aufgabe des Unternehmens. Das Ziel: maximale Versorgungssicherheit bei Minimierung der Kosten.

Durch modernste Logistik-Lösungen und als Teil von DEXIS Europe, einem internationalen Verbund von technischen Händlern, ist Steyr-Werner bestens für die Betreuung von Unternehmen jeder Größe aufgestellt. Der technische Händler besitzt eine große Bandbreite von über 150.000 Artikeln in den Bereichen Wälzlager, Antriebstechnik, Hydraulik- und Schlauchtechnik, sowie Werkzeug und Arbeitsschutz.

Ist C-Teile Management auch in Ihrem Unternehmen Thema?

Beim C-Teile Management gibt viele Optionen zur Optimierung von Prozesskosten: Reduzierung von Lieferanten und des Lagerbestands bis hin zur Digitalisierung und Automatisierung der Bestellprozesse. Ist C-Teile Management auch Ihr Thema? Finden Sie es mit diesen Fragen heraus:

  • Sie möchten die Anzahl Ihrer vielen Lieferanten reduzieren?
  • Bestehende Lieferanten können Ihre Anforderungen nicht mehr ausreichend erfüllen?
  • Sie haben zu viele Langsamdreher in ihrem Lager?
  • Die Bestellprozesse sind mit hohem Aufwand verbunden?
  • Sie wollen Prozesse optimieren und Kosten sparen?
  • Automatisierung und Digitalisierung voranzutreiben zählen zu den Hauptzielen für 2020?

C-Teile Management Step-by-Step

Im C-Teile Management wird die Beschaffung und Lagerung von C-Teilen zunächst analysiert und anschließend mit individuellen Lösungen wie EDI-Anbindungen (automatisierter Austausch von Geschäftsdaten), oder Kanban-Systemen optimiert. „Die Versorgungssicherheit ist somit gegeben und gleichzeitig wird die Kapitalbindung aufgrund reduzierten Bestands gering gehalten,“ erläutert Martin Wallinger, MAS. 

Schütte nie mehr leer

Die drei größten Vorteile von C-Teile Management sind im Folgenden kurz zusammengefasst:

  • Geringere Prozesskosten:
    Durch Analysen der Kundenanforderungen wird der ideale Standort für Ausgabeautomaten, Kanban-Regale und andere Bewirtschaftungslösungen ermittelt. Die Ware wird direkt an den Einsatzort geliefert und die Wege Ihrer Mitarbeiter verkürzt.
     
  • Versorgungssicherheit bei reduziertem Lagerbestand:
    Die Anzahl der Lieferanten und auch die Artikel im Lager werden reduziert.

    Dank unterschiedlicher Bewirtschaftungslösungen wird der Lagerbestand automatisiert erfasst und die Lieferung der neuen Artikel erfolgt angepasst auf Ihren Bedarf.
     
  • Erhöhte Effizienz durch Automatisierung und Digitalisierung der Prozesse:
    Durch Schnittstellen werden Geschäftsdaten papierlos und automatisiert zwischen ERP-Systemen übermittelt. Zur schnellen und einfachen Nachbestellung von Ware vor Ort gibt es beispielsweise Scannerlösungen.

Steyr-Werner kann als Dienstleister für C-Teile Management alle wesentlichen Schritte in der Materialversorgung übernehmen: von der Bestandsüberwachung bis hin zur Lieferung direkt an den Einsatzort.

Erfolgsstory im C-Teile Management: Wie AVL die Prozesskosten minimiert

Das Unternehmen AVL ist international tätig und testet, simuliert und entwickelt Antriebssysteme für Motoren: vom PKW bis hin zum Großmotor.

Steyr-Werner ist für AVL Graz seit vielen Jahren Lieferpartner für C-Teile. Dabei übernimmt der technische Händler alle wesentlichen Schritte: Einscannen des Produkts, Beschaffung der Ware und die Verteilung im Produktionswerk. Gerhard Strini, der als Lead-Engineer Test Bed Operation bei der AVL Graz arbeitet, ist Versorgungssicherheit und eine volle Schütte ganz besonders wichtig: „Die Teile, die wir von Steyr-Werner geliefert bekommen, sind zu 100 Prozent verfügbar.“

Harald Hechtl, Lead-Engineer Setup and Comissioning, schätzt vor allem die große Sortimentsauswahl: „Der große Vorteil Steyr-Werner als C-Teile Partner zu haben, ist, dass ich einen Lieferanten habe, der alle Werkzeuge, und alle Schrauben, auch solche, die nicht der Norm entsprechen, besorgen kann", berichtet der AVL-Mitarbeiter.

Auch Sie möchten Ihre Prozesskosten tunen? Kommen Sie doch auf die Ersatzteiltagung am 03.03.2020 in der Palfinger Markenwelt in Lengau. Am Stand von Steyr-Werner erhalten Sie eine erste Experten-Analyse.
Informieren Sie sich jetzt schon auf steyr-werner.at

*) Quelle: HEINZL-CONSULTING: Warenwirtschaftsanalysen für Industrie und Handel (2018), (Stand 14.01.2020).

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