Energietechnik

Wie Fronius den Stapler-Betrieb bei Neff effizienter macht

Mit den Selectiva-Ladegeräten und dem Managementsystem "Cool Battery Guide Easy" kann Fronius bei Neff die Auslastung des Batteriepools verbessern und Betriebskosten senken.

Von

Robert Petzina von Fronius Deutschland und Jörg Martin von Neff sind von der Zusammenarbeit überzeugt.

Neff setzt in der Intralogistik auf ein durchgängiges Lademanagement von Fronius. Das Unternehmen arbeitet in seinem Werk mit einer Flotte von elektrischen Flurförderzeugen. Diese müssen jederzeit verfügbar sein. Viele der Handhubwagen, Hebebühnen oder Frontstapler sind daher mit Wechselbatterien ausgestattet. Die Akkus werden an mehreren zentralen Stationen und verteilten Einzelplätzen geladen. Der Batteriepool funktioniert nach einem First In, First Out-Prinzip. 

Technologie von Fronius überzeugt

Die Geräte vom Typ Selectiva laden flexibel Batterien mit unterschiedlichen Spannungen und Kapazitäten. Jörg Martin, der bei Neff für den Fuhrpark und das Lademanagement verantwortlich ist, erläutert: „Dadurch konnten wir die Modellvielfalt bei unserer Ladetechnik reduzieren – und das verhindert wiederum Anwendungsfehler, weil die Mitarbeiter nicht jedes Mal ein anderes Gerät bedienen müssen.“ Gleichzeitig ist die Ladequalität hoch und der Energieverbrauch gering. Ausschlaggebend dafür ist der von Fronius entwickelte Ri-Ladeprozess. Dieser folgt keiner fixen Kennlinie, sondern passt sich flexibel an die angehängte Batterie an. Der Prozess reduziert auch die schädliche Batterieerwärmung und verlängert die Lebenserwartung der Akkus.

Mit dem Cool Battery Guide Easy zur kühlsten Batterie

Die Auslastung des Batteriepools wird durch das Informations- und Managementsystem Cool Battery Guide Easy noch weiter verbessert. Es ist an einigen der Ladestationen installiert. Robert Petzina, Fachberater bei Fronius Deutschland erklärt das System: „Dabei verarbeitet eine Steuereinheit die Signale der einzelnen Ladegeräte und visualisiert durch einen zusätzlichen blauen LED-Streifen, welche Batterie am längsten vollgeladen und damit am kühlsten ist. Der Benutzer wird dadurch intuitiv zur richtigen Batterie geführt.“ Die gleichmäßige Nutzung sorgt dafür, dass die Akkus ihre Kapazitäten und Leistungsfähigkeit lange erhalten. Auch die Gesamtzahl der Batterien konnte reduziert werden, was Investitionskosten spart.

Verwandte tecfindr-Einträge