Suchmaschine

Wie die EU das IoT durchsuchen will

Die Europäische Union startet das Projekt IoT Crawler - neben Forschungseinrichtungen arbeitet auch Siemens Österreich mit an dem Projekt und will die IoT-Welt durchsuchbar machen.

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Das IoT durchsuchbar machen, ist das Ziel der Europäischen Union. 

Das Ziel der Forscher: Eine IoT-Suchmaschine, die Integration und Interaktion über verschiedene Plattformen und Systeme hinweg ermöglicht. Um ein offenes IoT-Ökosystem von Systemen und Plattformen zu erreichen, werden mehrere Schlüsselfaktoren benötigt: adaptives und skalierbares Crawling, Indizierung, semantische Daten-/Service-Suche und -Integration, Datenschutz und Sicherheit, kombiniert mit realen und groß angelegten Enablern und Produkten, die durch innovative Anwendungsszenarien und neue Geschäftsmodelle angetrieben werden. Sprich das IoT muss durchsuchbar sein - nicht mehr nur mit Google. 

Der IoT Crawler wird sich auf die Integration und Interoperabilität zwischen verschiedenen Plattformen, dynamische und rekonfigurierbare Lösungen für die Erkennung und Integration von Daten und Diensten aus alten und neuen Systemen, adaptive, privatsphärenorientierte und sichere Algorithmen und Mechanismen für Crawling, Indexierung und Suche in verteilten IoT-Systemen konzentrieren. Zusätzlich zu der Suchmaschine werden verschiedene benutzerfreundliche Demonstrations-anwendungen in den Bereichen Industrie 4.0, Social IoT, Smart City und Smart Energy aufgebaut. 

Insgesamt zehn europäische Partner sind an dem ehrgeizigen Projekt beteiligt. Neben der gastgebenden Universidad de Murcia bilden die University of Surrey, die NEC Europe LTD (beide Großbritannien), die Aarhus Universitet und die Aarhus Kommune (beide Dänemark), Siemens Österreich, die Odin Solutions S.L. (Spanien), die Digital Worx aus Stuttgart, die AGT Group sowie die Stiftung Fachhochschule Osnabrück am Start das Kernteam.