Digitalisierung

Was Thyssenkrupps App Factory fabriziert

Thyssenkrupp Materials Services bietet Zugang zu seinem Sortiment vermehrt über Apps an. Welche das sind und was sie können? Hier sind die Infos.

ThyssenKrupp Materials Services Digitalisierung App App Factory

Mit der „easy supply"-App können Kunden von Thyssenkrupp Materials Services Materialien einfach via Smartphone nachbestellen.

Thyssenkrupp Materials Services legt mit seiner Omnichannel-Strategie vermehrt einen mobilen Schwerpunkt. Neben der Software „easy entry“ werden inzwischen auch Apps wie „easy supply“ und „mpe connect“ geboten. Alle Entwicklungen erfolgen inhouse in der eigenen App Factory. 

Kundenservice digital

Heutzutage ist es unumgänglich, Funktionen und Daten zeit- und ortsunabhängig zur Verfügung zu stellen. Darum bietet das Unternehmen seinen Kunden über alle Kanäle hinweg Zugang zum Sortiment. Die Entwicklungen der App Factory ergänzen das bestehende Angebot an Kundenportalen, Online-Shops, EDI-Schnittstellen und dem persönlichen Kontakt.

Die App Factory hat sich auf die Umsetzung von mobilen Anwendungen spezialisiert. „Wir bieten State-of-the-art-Technologie, um die Geschäftsprozesse unserer internen und externen Kunden zu vereinfachen“, meint Daniel Schorzmann, Leiter der App-Fabrik. Die App Factory hilft, das Projekt agil zu planen und das Konzept zu verfeinern. Außerdem steuern die Digitalexperten die Entwicklung der Software und kümmern sich um nötige Tests. Das Portfolio umfasst Apps für verschiedene Endgeräte via Desktop, Tablet oder Smartphone.

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Hauptsache einfach

Die erste mobile Anwendung war vor ein paar Jahren die „easy supply“-App. Die Funktionsweise der App fürs Smartphone ist einfach und nutzerfreundlich: Durch Scannen eines QR-Codes erkennt die App das gewünschte Material. Die Mengen lassen sich individuell innerhalb der Applikation anpassen und als Bestellung abschicken.

Ähnlich simpel funktioniert die Software „easy entry“: Der Kunde scannt einen QR- oder Barcode und überträgt vollautomatisch die produktspezifischen Angaben der Ware, wie beispielsweise Materialnummer und Liefermenge in sein IT-System. Das händische Eintippen entfällt und der direkte Transfer der Wareneingänge ins SAP-System wird möglich.

Außerdem wird der Vorgang beschleunigt und das Risiko von manuellen Übertragungsfehlern sinkt.

App für Track-&-Trace

Möchte man Telefonate und Mails reduzieren, hilft die „mpe-connect“-App. Dokumente oder der aktuelle Auftrags- und Lieferstatus lassen sich jederzeit und an jedem Ort via Smartphone nachverfolgen. Die Idee zur App entstand aus einer großangelegten Kundenbefragung heraus. Dabei kam heraus, dass die Kunden einen großen Bedarf an einer App zur Nachverfolgung ihrer Lieferungen hatten. Ähnlich wie bei der Nachverfolgung von Paketsendungen, enthält „mpe connect“ eine Track-&-Trace-Funktion. So können Kunden rund um die Uhr nachvollziehen, wo sich ihre Lieferung befindet und wie der aktuelle Auftragsstatus aussieht.

Digitale Lagerverwaltung

Alle Entwicklungen der App Factory sind nutzerorientiert – nicht alle richten sich in erster Linie an Kunden. So profitieren beispielsweise von der App „Paperless“ vor allem die Mitarbeiter in den Lagern. Die Anwendung schafft die Grundlage für papierlose Abläufe, von Buchungen über Arbeitspläne bis hin zur Materialidentifikation. Die App setzt auf schnelle Datenerfassung und eine nahtlose Integration in die täglichen Arbeitsabläufe – eine wichtige Voraussetzung für Automatisierungslösungen auf dem Shop Floor, die beispielsweise im neuen Logistik-Center von Thyssenkrupp Schulte in Rotenburg/Wümme eine große Rolle spielen werden.