Industrieproduktion

voestalpine: Herbert Eibensteiner erwartet schwieriges Jahr

Brexit, Handelskonflikte: Der neue Chef des oberösterreichischen Stahlkonzerns voestalpine, Herbert Eibensteiner, hat Mitarbeiter und Anleger auf härtere Zeiten eingeschworen.

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Verunsicherte Kunden angesichts der Handelskonflikte beziehungsweise des Brexit hinterlassen Spuren. Der Konzern will jährlich 100 Mio. Euro einsparen.

Der neue Chef des oberösterreichischen Stahlkonzerns voestalpine, Herbert Eibensteiner, hat Mitarbeiter und Anleger auf härtere Zeiten eingeschworen. "Wir bereiten uns auf ein schwieriges Jahr vor", sagte Eibensteiner am Donnerstagabend vor Journalisten in Frankfurt.

Unsicherheit bei den Kunden

Dem Konzern machen wie der gesamten Schwerindustrie die Unsicherheit der Kunden angesichts der Handelskonflikte zwischen den USA und China beziehungsweise des Brexit zu schaffen. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2019/20 (per Ende März) war der operative Gewinn (Ebitda) um 28 Prozent eingebrochen.

Eibensteiner will die Kosten um jährlich 100 Mio. Euro senken. Die Hälfte davon werde schon im laufenden Geschäftsjahr erzielt, bekräftigte er. Der Manager hatte im Juli den Chefposten vom langjährigen Voest-Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Eder übernommen. (APA/Reuters)

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