Maschinen- und Anlagenbau

VDMA fordert mehr Freiraum für Investitionen und Technologieoffenheit

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) pocht auf eine technologieoffene Politik, um den Herausforderungen an die Mobilität von morgen adäquat begegnen zu können.

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VDMA Maschinenbau Anlagenbau Innovation Forschung & Entwicklung

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) macht sich für mehr Technologieoffenheit in der Politik stark.

Der Maschinenbau treibt die Entwicklung und Verbesserung der Antriebsarten voran. Um eine zukunftsfähige Mobilität zu gewährleisten, fordert der VDMA verbesserte Rahmenbedingungen von der Politik: „Wenn man die Vielfalt von Mobilität vor Augen hat, für die zukunftsfähige Antriebe notwendig sind, dann führt kein Weg an Technologieoffenheit vorbei. Die Politik muss hierfür die Rahmenbedingungen entsprechend setzen. Außerdem erfordern die großen Transformationsprozesse der Wirtschaft eine Vermeidung von unnötigen Kosten. Wir benötigen mehr Freiraum für Zukunftsinvestitionen“, sagt Hartmut Rauen, stellvertretender VDMA-Hauptgeschäftsführer. 

Schlüsselrolle in der technologischen Entwicklung

Der Maschinenbau nimmt in der Entwicklung der Mobilität eine Schlüsselrolle ein. Ob es nun um Elektro- oder Wasserstoffantrieb, die Batteriezelle oder die Entwicklung von synthetischen Kraftstoffen aus grünem Strom geht: Der Maschinenbau ist in diesem Feld ein wesentlicher technologischer Lösungsgeber.

Neu entwickelter Index zeigt zunehmende Attraktivität der Elektromobilität

Der ZEV-Index, der Zero Emission Vehicle Index, prognostiziert schon für 2023 die gleiche Attraktivität von Elektroautos und Autos mit Verbrennungsmotor für den europäischen Markt. Hier spielen politische Regulierung, Investitionen der Autoindustrie und deren Zulieferern sowie der Aufbau einer Infrastruktur eine zentrale Rolle. In Europa ist die Infrastruktur die größte Hürde. Der Aufbau wird noch mehrere Jahre dauern. 

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