Umwelt

Umweltminister Rupprechter heißt klima:aktiv Paktpartner Ölz willkommen

Meisterbäcker Ölz ist eines von zwölf österreichischen Unternehmen, die im Rahmen des Projektes Energiewende mit gutem Beispiel voran gehen und CO2-Emmissionen künftig reduzieren wollen. Wie die Ziele der Paktpartner ausschauen.

Rudolf Ölz Meisterbäcker Umwelttechnik Umwelt Energie

Ölz will einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten und freut sich Teil der Energiewende zu sein. Umweltminister Rupprechter (links) bei der Urkundenüberreichung.

„Die Energiewende ist ein Gemeinschaftsprojekt, an dem sich alle österreichischen Unternehmen beteiligen können. Davon profitieren die Wirtschaft und die Umwelt. Wie das funktioniert, zeigen die klimaaktiv pakt2020-Partner. Die zwölf Unternehmen – zu denen nun auch die Firma Ölz aus Vorarlberg zählt – gehen hier mit gutem Beispiel voran“, erklärt Bundesminister Andrä Rupprechter und verweist dabei auf seinen Klimapakt für Großbetriebe. Die Vorreiterbetriebe treiben mit umfangreichen Maßnahmen die Energiewende voran. Als klimaaktiv pakt2020-Partner haben sich die Bank Austria, Buwog Group, Canon Austria, Caritas Salzburg, Danone, Greiner Packaging Austria, hali büromöbel, Hoval, McDonald’s Österreich, Ölz der Meisterbäcker, Rewe International und Vöslauer Mineralwasser zum Ziel gesetzt, ihre Treibhausgas-Emissionen bis 2020 um 96.000 Tonnen pro Jahr zu reduzieren. Das entspricht in etwa den jährlichen Emissionen von 42.600 Autos. In Summe haben sich die Paktpartner vorgenommen, über die gesamte Laufzeit um 1,39 Millionen Tonnen weniger CO2 zu emittieren.

Ölz zieht positive Bilanz

„Ölz der Meisterbäcker“ und die anderen klimaaktiv pakt2020-Partner erreichen diese Einsparungen durch die Umsetzung von Maßnahmen in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energieträger sowie im Gebäude- und Mobilitätsbereich. So zeigt die erfolgreiche Bilanz des Energiekonzepts bei Ölz, eine Umsetzung von über 30 Energieeffizienzprojekten in den letzten vier Jahren auf, die umgerechnet zu einer Gesamtenergieeinsparung von 2,8 GWh pro Jahr führen. Erreicht wurde dies u. a. durch Energieeinsparungen bei der Kälteerzeugung durch Rückkühler, Austausch von Leuchten durch energiesparende Leuchten inkl. LED, Einsatz von effizienten Kühlgeräten im IT Serverraum, Optimierung der Lüftungsanlagen.

„Als Marktführer und österreichisches Familienunternehmen ist uns ein verantwortungsvoller Umgang mit unserer Energie wichtig und wir wollen einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Um den Energieverbrauch nachhaltig senken zu können, arbeitet ein abteilungsübergreifendes Ölz Energiemanagement-Team, bestehend aus engagierten Ölz Mitarbeitern, daran, gezielte Energiesparmaßnahmen in den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen zu koordinieren und umzusetzen“, erläutert Bernhard Ölz, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens, sein Engagement für den Klimaschutz.

White Paper zum Thema

Klare Zielvorgaben für klimaaktiv pakt2020-Partner

Mit dem Eintritt in den klimaaktiv pakt2020 haben die Teilnehmer ihre individuellen Zielwerte festgelegt. Sie müssen dabei mindestens die für Österreich geltenden Ziele bis 2020 erreichen: Reduktion der Treibhausgase um 16 Prozent, Steigerung der Energieeffizienz um 20 Prozent, den Einsatz von 34 Prozent erneuerbaren Energieträgern und von 10 Prozent im Transport- und Mobilitätsbereich. Zur Sicherstellung der Erreichung der Energie- und Klimaziele werden die Fortschritte aller Paktpartner jedes Jahr durch die Österreichische Energieagentur und das Umweltbundesamt geprüft.

Wie sich Meisterbäcker Ölz 24.000 Euro Energie spart lesen Sie hier