Fünf Fragen

TAT: Automatisierte Lösungen bewähren sich – auch in der Corona-Krise

Unternehmen müssen Produktions- und Intralogistikprozesse automatisieren, um unabhängiger von manuellen Arbeitsschritten zu werden und Effizienzpotenziale zu heben. Matthias Mayer von TAT-Technom-Antriebstechnik verrät, warum industrielle Automatisierung gerade in Corona-Zeiten wichtig ist.

Alles aus einer Hand – Geschäftsführer Ing. Matthias Mayer bietet mit seinem TAT-Team Antriebs-, Transport- und Systemtechnik sowie Robotic-Lösungen an.

Fünf Fragen zum Thema industrielle Automatisierung in Corona-Zeiten an Matthias Mayer von der TAT-Technom-Antriebstechnik GmbH.

FACTORY: Verändert das Covid-19-Virus den Markt für industrielle Automatisierung?

Matthias Mayer: Der Trend der industriellen Automatisierung wird durch die Corona-Krise verstärkt, denn automatisierte Lösungen haben sich während dieser herausfordernden Zeit bewährt. Unternehmen können in Krisensituationen und bei veränderten Marktanforderungen ihre Produktion schneller und flexibler anpassen. Wir bei TAT bieten ein breites Produktsortiment aus der Antriebs-, Transport- und Systemtechnik sowie Robotik-Automatisierungslösungen aus einer Hand und begleiten unsere Kunden auf dem Weg Richtung Industrie 4.0.

Maschinenbau, Brunner, TAT © Maschinenbau Brunner

Gemeinsam mit ihren Kunden wandelt TAT bestehende manuelle Prozesse in einfache und kosteneffiziente Automatisierungslösungen um.

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FACTORY: Warum sollten Unternehmen gerade jetzt ihr(e) Automatisierungsprojekt(e) angehen?

Mayer: Wenn nicht jetzt, wann dann? Der Covid19-Virus hat nicht nur die Verletzlichkeit von uns Menschen gezeigt, sondern auch wie empfindlich unsere Wirtschaft auf solche Entwicklungen reagiert. Die Unternehmen müssen mit dem Blick auf die Sicherstellung von Produktions- und Intralogistikprozessen ihre Wertschöpfungskette weiter automatisieren, um unabhängiger von manuellen Arbeitsschritten zu werden und Effizienzpotenziale zu heben. Zusätzlich werden österreichische Unternehmen seit September mit einer neuen Investitionsprämie unterstützt. Neuinvestition im Bereich Digitalisierung, zum Beispiel Roboter, werden mit 14% gefördert.

FACTORY: Betrifft diese Entwicklung auch Klein- und Mittelunternehmen?

Mayer: Auf alle Fälle! Die Corona-Pandemie hat uns zum Innehalten gezwungen. Auch KMU sollten die Zeit jetzt nutzen, ihre bisherigen Produktionsabläufe auf den Prüfstand zu stellen und ihre Ideen zur Automatisierung in Angriff nehmen. Wir unterstützen Unternehmen dabei, ihre Automatisierungspotentiale zu entdecken und ihre Produktionseffizienz zu steigern. Unser TAT-Team wählt gemeinsam mit dem Kunden die passendsten Produkte aus unserem Portfolio aus. Das müssen nicht immer die Teuersten sein, weshalb KMU die Kosten eines Automatisierungsprojektes nicht scheuen sollten.

FACTORY: Was empfehlen Sie Unternehmen, die sich mit dem Thema Automatisierung noch nicht beschäftigt haben?

Mayer: Informationen und Know-how zu sammeln – zum Beispiel bei unserem TAT-TECH-DAY am 14. Oktober 2020. Gemeinsam mit unseren Partnern bieten wir an diesem Tag bei uns im Haus interessante Sessions zu den unterschiedlichsten Themen – ein Schwerpunkt ist die industrielle Automatisierung. Eine Teilnahme ist allerdings nur mit Anmeldung möglich. Wir halten uns da strengstens an die vorgegebenen Covid19-Empfehlungen unserer Regierung und hoffen, dass wir für unsere Besucher unter den gegebenen Rahmenbedingungen eine sichere und informative Veranstaltung durchführen können.

FACTORY: Wie gehen Sie selbst als Unternehmen mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie um?

Mayer: Auch für uns brachte das Covid19-Virus einige Veränderungen. Wir stellten – wo es möglich war – auf Homeoffice um und nutzen das Kurzarbeit-Modell. In unseren Büros wurden die Schreibtische durch Schutzwände getrennt und der Dienstplan wurde so gestaltet, dass sich nur so wenige Menschen wie nötig bei uns in den Büros aufhalten. Die Gesundheit unserer MitarbeiterInnen steht an erster Stelle! Nachdem sich der Bedarf gestellt hat, haben wir Virenschutz-Lösungen in Form von mobilen Virenschutz-Wänden, mobilen Roll-Up Screens und Gesichtsvisiere in unser Produktangebot aufgenommen. Der Kontakt mit unseren Kunden und untereinander beschränkte sich während der Lockdown-Phase auf Telefonate, Video-Konferenzen und E-Mails. Flexibilität ist in Zeiten wie diesen das Um und Auf. Deshalb blicken wir stets positiv nach vorne und setzen Schritte, um in einen „normalen“ – aber der Situation angepassten – Arbeitsalltag zurück zu kehren. Unter anderem beenden wir mit Ende September die Kurzarbeit. So können wir auch in Zukunft aktiv für unsere Kunden da sein.

Veranstaltungshinweis:

TAT-TECH-DAY
Wann: Mittwoch, 14. Oktober 2020 (ab 9 Uhr)
Wo: Technologiering 13-17, 4060 Leonding
Anmeldung auf bis 29. September hier möglich!!

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