Data Portal mit neuem User-Interface

So geht einfache Datensuche heute

Die Auswahl passender Produktdaten im Enginee-ring ist aufwendig. Mit einem neuen Nutzer-Interface und verbesserten Suchalgorithmen sorgt das neue Eplan Data Portal hier für mehr Komfort und Tempo. Durch erweiterte Suchparameter gelangt der An-wender schneller zur exakt passenden Komponente. Auch individuelle Lösungen auf Basis von Konfigu-ratoren lassen sich intuitiv generieren – wie der Produktkonfigurator von Lenze zeigt.

Über ein Drittel aller Daten im Eplan Data Portal – beispielsweise von Rittal - bilden bereits den neuen, qualitativ hochwertigen Data Standard ab.

Die neue Eplan Plattform steht in den Startlöchern. Mit ihr findet der Einsatz des Eplan Data Portals ausschließlich in der Cloud-Umgebung von Eplan ePulse statt. Das aktualisierte Nutzer-Interface bietet zahlreiche Optimierungen beim Suchen und Finden von Gerätedaten. Durch verbesserte Suchalgorithmen und -parameter finden Anwender schneller die passende Komponente zum Download. Auch die erhöhte Performance des Systems sorgt für mehr Tempo bei der Komponentenauswahl. Neu ist auch die Einbindung weiterer Konfiguratoren wie dem Produktkonfigurator von Lenze.

Konfiguratoren erleichtern Produktauswahl

Bernd Spiegel, Leiter Team Processes and Data bei Lenze, erklärt: „Durch die direkte Anbindung unseres Produktkonfigurators an die neue Eplan Plattform findet der Kunde sehr schnell sein gewünschtes Produkt. Es entfällt die Artikelsuche in umfangreichen Listen und der Kunde bekommt einen für seine Anforderungen passenden Artikel. Übrigens bringt das Zusammenspiel auch wesentliche Vorteile für Lenze als Hersteller variantenreicher Produkte. Die Pflege der Inhalte des Konfigurators in Eplan Electric P8 ist für uns deutlich einfacher als die Pflege aller ausgeprägten Varianten einer Produktreihe.“

Ein Praxisbeispiel: Ein Anwender benötigt einen Frequenzumrichter. Über den Lenze Easy Product Finder gelangt er in wenigen Schritten zu einem geeigneten Gerät der i550 Serie. Die definierenden Eigenschaften wie Bemessungsleistung, Versorgungsnetzform oder Art des Feldbus-Netzwerks werden dabei in die Auswahl einbezogen. Hat der Nutzer sich anhand dieser Parameter für einen Artikel entschieden, können in der Detailansicht des Artikels die zugehörigen Eplan Daten generiert und anschließend in die Artikelverwaltung der CAE-Lösung importiert werden.

Rund drei Millionen Daten über das Portal verfügbar

Auf ähnliche Weise funktionieren auch die Konfiguratoren weiterer Hersteller wie Endress+Hauser, Bosch Rexroth und Rittal. So wird dem Elektroplaner das Portfolio des Herstellers sehr leicht zugänglich gemacht. Die Auswahl der Artikel und die Beschaffung hochwertiger Daten erfolgen in intuitiven Schritten. Die Daten sind aktuell und können direkt ins Projekt übernommen werden. Wie bei der Konfiguration eines Neuwagens werden Nutzer hier durch verschiedene Produktfamilien der Hersteller geführt. Die Einbindung von Konfiguratoren erweitert nicht nur die Zahl der Daten im Portal (über 1 Mio.) um rund zwei Mio. konfigurierbare Varianten. Sie erleichtert Anwendern vor allem die Zusammenstellung hochwertiger Artikeldaten.

Hinzu kommen Selektoren von Aventics, IPF und Schneider Electric, die mit einer gezielten Eingrenzung durch Suchparameter für die schnelle, mit Sicherheit korrekte Produktauswahl sorgen. Dieses Portfolio wird in Kürze durch zwei weitere namhafte Global Player erweitert – Anwender dürfen schon jetzt gespannt sein.

Eplan Data Standard etabliert sich weiter

Über ein Drittel aller Daten im Portal bilden bereits den neuen, qualitativ hochwertigen Data Standard ab, und das Ziel von Lösungsanbieter Eplan ist ambitioniert: Bis Ende 2022 sollen möglichst die Hälfte aller Artikeldaten den Data Standard erfüllen. Hier ist weiteres Engagement der Komponentenhersteller gefragt, die zunehmend die Vorteile von 100 % digitalen Daten erkennen. Vorreiter auf internationalem Parkett waren hier Big Player wie Chint (China), IFM, Pilz, Rittal und SMC (Europa), Numatics (USA) sowie Omron (Japan).

Arndt Christ, Vice President Customer Support International von Pilz, sagt: „Wir freuen uns, dass wir heute unseren Kunden qualitativ hochwertige Engineering-Daten bieten können: 2020 hatten wir uns entschlossen, unsere Pilz Produktmakros nach dem Eplan Data Standard zu erstellen. Durch die jetzt mögliche Vereinheitlichung der Daten, die die Handhabung der Makros erleichtert, profitieren nach intern unsere Engineering-Abteilungen in den Tochtergesellschaften, nach extern profitieren unsere Kunden rund um den Globus. Mussten Makros früher mittels Wertesätzen in den Plan eingefügt werden, funktioniert das heute einfach über die Funktionsschablone. Die Vorteile: eine bessere Vernetzung der Daten – z.B. zwischen 2D und 3D –, weniger Fehler, da die Anschlüsse für die Verdrahtung exakt definiert sind, und vor allem auch Zeitersparnis, weil die Makros standardisiert werden. Dieser neue Data Standard, vor allem auch die Funktionsschablone, ist eine Qualitätsauszeichnung auch für unsere Makros und erfüllt unsere Erwartungen an qualitativ hochwertige Daten. Mit Eplan haben wir einen verlässlichen Partner für die Zukunft, mit dem wir diesen Ansatz weiter vorantreiben können.“

Timm Hauschke, Director Cloud Business Master Data, erklärt: „Dieser hohe Qualitätsanspruch der Hersteller deckt sich mit dem Anspruch unserer Nutzer. Schließlich sind nur umfassende, durchgängige Daten die Basis für einen digitalen Zwilling, der in allen Stationen von Engineering bis Fertigung die Prozesse und Maschinen mit Informationen versorgt. Der Eplan Data Standard wird seit der Einführung weltweit umgesetzt. Unser Ziel ist es, dass Komponentendaten zu 100 % digital verfügbar sind und somit eine ideale Grundlage für ein höchst effizientes Engineering bieten.“

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(Entgeltliche Einschaltung)