Elektromobilität

Smatrics kooperiert mit chinesischem Autohersteller

Smatrics wird Partner vom chinesichen E-Autobauer ZhiDou GreenGo. Die Lösungen der Wiener sollen für das örtliche Ladenetz, das Laden zuhause und Ladelösungen beim Händler eingesetzt werden.

Von
ZhiDou GreenGo Smatrics Automobil Unternehmen

Freuen sich über die Kooperation (v. l. n. r.): Thomas Dittrich, Sales Manager Smatrics, Lukas Makovsky, Geschäftsführer ZhiDou Österreich und Michael-Viktor Fischer, Geschäftsführer Smatrics

ZhiDou GreenGo gehört, wie die Marke Volvo, zum Geely-Konzern und ist der viertgrößte Hersteller von E-Autos und Transportern in China. Auch in Europa bietet das Unternehmen jetzt Elektroautos ab 13.990 Euro an. „Wir freuen uns, mit ZhiDou GreenGo nun auch einen Partner im Einsteigersegment zu haben“, sagt Michael-Viktor Fischer, Geschäftsführer von Smatrics. Die E-Autos und Transporter von ZhiDou GreenGo sind aktuell bei sechs Händlern erhältlich. Diese Zahl soll bis zum Ende des Jahres auf zehn bis 15 anwachsen. Smatrics kümmert sich um die Ausstattung der Autohäuser mit Ladeinfrastruktur. Hinter den Ladelösungen, die vor allem den Kunden zur Verfügung stehen oder im Servicebereich eingesetzt werden, steckt ein ganzes Paket: Installation, Betrieb, Wartung, Entstörung, 24/7-Kundenhotline sowie die Abrechnung nach definierten Kostenstellen.

Menschen mit dem E-Mobilitätsvirus infizieren

"2019 wird für ZhiDou Österreich ein aktives Jahr“, sagt Geschäftsführer Lukas Makovsky. „Wir planen, rund 150 Autos auf den Markt zu bringen und die Modellpalette um einen SUV zu erweitern. Zusätzlich wollen wir mit je 50 Autos in zwei Modellvarianten im Car Sharing-Geschäft Fuß fassen.“ Die Modelle von ZhiDou liegen preislich zwischen 13.990 und 20.000 Euro. Michael-Viktor Fischer von Smatrics spricht sich für eine Fortsetzung der Förderung für E-Autos aus: „Die Fortsetzung der Förderungen für E-Autos halten wir trotz niedrigerer Obergrenze beim Anschaffungswert für ausgesprochen wichtig. Die Modelle von ZhiDou liegen alle weit unterhalb und werden dazu beitragen, auch Menschen mit kleinerem Geldbörsel mit dem E-Mobilitätsvirus zu infizieren.“

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