Logistik

Sind Paketdrohnen die Lösung für den Lieferverkehr in den Innenstädten?

Nein meint der Verband Paket- und Expresslogistik: Drohnen bleiben ein Randthema. Auch für DHL bleiben Paketdrohnen ein reines Forschungsprojekt.

Drohnen Logistik Transport DHL Österreichische Post

Die Österreichische Post machte 2017 erste Tests mit einer Drohne, die Pakete in entlegene Bergregionen zustellt.

Sind Paketdrohnen die Lösung für den Lieferverkehr in den Innenstädten? Fünf Jahre nach dem ersten deutschen Linienflug einer Lieferdrohne zur Nordseeinsel Juist ist das unwahrscheinlich. "Drohnen sind ein Randthema bei der Zustellung von Paketen", sagte eine Sprecherin des deutschen Bundesverbands Paket- und Expresslogistik.

Auch für den Zusteller Deutsche Post DHL, der den Pilotversuch vor fünf Jahren gestartet hat, bleiben Paketdrohnen "ein reines Forschungsprojekt".

Drohnenflug mit Medikamenten

Im Herbst 2014 hatte eine DHL-Drohne erstmals regelmäßig Medikamente auf die ostfriesische Insel Juist geflogen. Seitdem testete der Zusteller die Technologie auch in den Alpen und auf dem Victoriasee in Afrika. Gerade für diese abgelegenen Gebiete könnten Drohnen nach Ansicht des Bundesverbands eine sinnvolle Ergänzung sein.

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Für die deutschen Innenstädte werden demnach in der Branche hingegen andere Lösungsansätze diskutiert: Mehr Packstationen etwa, die von Lastenfahrrädern angefahren werden könnten. Viele Logistik-Unternehmen wollen auch mehr E-Fahrzeuge anschaffen.

Im Jahr 2017 machte die Österreichische Post erste Tests mit einer Drohne, die Pakete in entlegene Bergregionen zustellt. Indem sie „Heidi“ Sehkraft verleihen, soll dieser Drohnenpostler viel punktgenauer landen können, als seine GPS-gesteuerten Verwandten. Mehr dazu lesen Sie hier. (APA/dpa/red)

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