Start-up Pitch

Senseforce gewinnt den vierten „Pitch im Paternoster“

13 handverlesene Start-ups versuchten auch heuer wieder die etablierte Industrie innerhalb von knapp 5 Minuten von ihren Ideen und Lösungen zu überzeugen. Sieger ist die Maschinen-Daten-Management-Lösung von Senseforce.

Senseforce gewinnt Start-up-Pitch im Paternoster: (v. l.) Whataventure-Chef Stefan Perkmann Berger, Infineon-Innovation Manager Günther Wellenzohn, Senseforce-Gründer Michael Breidenbruecke und Isabella Hermann-Schön, Managing Partner von Round2Capital.

„Innovation ist und bleibt der wichtigste Erfolgsfaktor für ein jedes Unternehmen. Daher ist es gerade für die etablierte Industrie wichtig, einen Blick auf die innovative Startup-Szene zu haben. International sind Partnerschaften zwischen Industrie und Start-ups längst Normalität – hier können wir in Österreich sicher noch mehr tun“, so Andreas Wimmer, Bundesvorsitzender des Jungen Industrie (JI), anlässlich der Siegerehrung zum vierten „Pitch im Paternoster“ im Wiener Haus der Industrie.

Bereits zum vierten Mal wurde dieser von der JI und ihren Partnern veranstaltet: 13 handverlesene Startups (der über 100 Jahre alte Paternoster im Haus der Industrie hat 13 Kabinen) versuchen hier die etablierte Industrie innerhalb von knapp unter fünf Minuten von ihren Ideen, Lösungen oder Produkten zu überzeugen. Die Jury rekrutiert sich zur Mehrheit aus dem Bundesvorstand der Industriellenvereinigung (IV).

Die Sieger des Pitch im Paternoster

Den ersten Platz konnte heuer im Ranking Senseforce bedienen, eine Maschinen-Daten-Management-Lösung für die Konstruktionsabteilungen der Maschinenindustrie. Der Gesamtsieger durfte sich über professionelle Unterstützung bei der Weiterentwicklung der Idee durch Infineon sowie eine Teilnahme beim Round2Lab Program von Round2captial Partners freuen. Übrigens: Mit dem Start-up Senseforce hat der Krananlagenhersteller Hans Künz einen Weg gefunden mit seinen Anlagen ans Maximum der Hochverfügbarkeit zu gehen. Wie die Vorarlberger damit nun Betreibermodelle ins Auge fassen wollen.

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Platz Zwei ging an Capte, eine „Internet of Things“-Plattform mit eigener Hard- und Software und wurde mit einem „Strategic Growth Marketing Workshop“ bei Speedinvest belohnt.

Den dritten Platz erreichten Proglove, die Entwickler eines elektronischen Handschuhs, der Informationen aus Maschinen ablesen und Strom abmessen kann. Gesponsert vom aws erhielt Proglove zwei Tickets für das pre-pitching der Pitching Days in London. Übrigens: Porsche Holding Salzburg setzt auf Proglove. Statt einer Scan-Pistole nutzt das Teilevertriebszentrum von Porsche nun den intelligenten Scan-Handschuh des Münchner Start-ups. Nicht nur das Kommissionieren soll damit verbessert werden.

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