Factory on Tour

Schwaz: Hinter den Kulissen von Fahrzeugentwickler Mattro

Ortstermin bei Mattro in Schwaz: Factory hat das Offroad-Fahrzeug "Ziesel" getestet. Fazit: Hinter jede Menge Fahrspaß steckt ein echter Hightech-Betrieb und Nischenchampion.

Automobil Mattro E-Mobility

Um seine Ideen im Sonderfahrzeugbau in Lösungen zu gießen, gründete Alois Bauer das Unternehmen Mattro in Schwaz. Was dabei entstand, liest sich wie ein Beitrag aus einem Men’s World Magazin: 1.000 Nm Drehmoment aus dem Stand, bis 20 cm Wassertiefe, 60 Prozent Steigungen und unglaublicher Grip auf jedem Terrain. Mit dem Offroad-Fahrzeug „Ziesel“ geht’s mit 35 km/h ab ins Gelände - und das alles emissionsfrei und leise. 

Mag der Ziesel auch den Anschein eines Männerspielzeugs haben, steckt dahinter doch ein ausgeklügeltes Fahrzeugkonzept. So haben die Schwazer damit einem querschnittgelähmten Forstarbeiter in Holland wieder die Aufnahme seiner geliebten Arbeit ermöglicht. Mittlerweile verzeichnet Bauer Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen. Vor allem Weinbauern und Forstbetriebe zeigen reges Interesse. 

Factory war vor Ort und hat das Offroad-Fahrzeug "Ziesel" auf eigene Faust getestet. Fazit: Hinter dem grandiosen Fahrspaß steckt ein echter Hightech-Betrieb, von dem es in naher Zukunft sicher noch einiges zu hören geben wird. 

Chefredakteurin Elisabeth Biedermann testet den Ziesel live. Hier geht's zum Video. (Siehe am Ende der Seite)

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© Factory

Kundenwünsche inbegriffen: Mattro entwickelt auf Anfrage auch Spezialprodukte. 

 

Im Bild testen gerade zwei Entwickler einen neuen Prototypen. Hier wird die Ziesel-Technologie mit einem Mähwerk kombiniert. Ziel ist es vor allem Bergbauern dadurch das Mähen in steilem Gelände zu erleichtern.

Tipp: Benutzen Sie die linke bzw. rechte Pfeil-Taste Ihrer Tastatur um durch die Fotostrecke zu navigieren.
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Kundenwünsche inbegriffen: Mattro entwickelt auf Anfrage auch Spezialprodukte. 

 

Im Bild testen gerade zwei Entwickler einen neuen Prototypen. Hier wird die Ziesel-Technologie mit einem Mähwerk kombiniert. Ziel ist es vor allem Bergbauern dadurch das Mähen in steilem Gelände zu erleichtern.

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Erfolgreiche Kleinserie: Bereits über 200 Stück Ziesel verließen die Schwazer Montagehalle. Mit sehr viel Expertise und Feingefühl sorgen die Monteure für ein 1A-Hightechprodukt. 

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Hauseigene Blechbearbeitung, Schweißerei inklusive. Nahezu jedes Teil wird beim Ziesel selbstgemacht. 

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Mattro bastelt bereits an einem neuen Gefährt: Den Ardenner. Benannt nach einer kräftigen Pferderasse stellt er eine Weiterentwicklung des Schneemobils dar, aber mit einem gewaltigen Vorteil:  Denn das neue Gefährt mit einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 80 kmH fährt auch im Sommer. Der Ardenner kann über das ganze Jahr und auf verschiedensten Untergründen eingesetzt werden. 

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Ohne viel Schnickschnack ist der Bock ein einzigartiges Fahrzeugkonzept mit einer doppelt gesicherten Steuerelektronik.

 

Die kompakte Bauweise mit tiefem Schwerpunkt und breitem Stand qualifiziert den Roboter speziell für den Einsatz in schwierigem Gelände. Vor allem Bergbauern, Rettungskräfte und Förster interessieren sich sehr für diese Technologie. 

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Interessantes Detail: Als einzig bekannte Roboterplattform schafft es der Bock über das übliche Schritttempo hinaus. 35 km/h sind für ihn kein Problem.

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Besonders geeignet für unwegsames Gelände. Unkippbar schafft der Bock jede Steillage. 

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Jetzt wird's ernst: Factory-Chefredakteurin Elisabeth Biedermann testet den "Ziesel". Insturktionen gibt es vom Chef persönlich. 

Der Ziesel war zuerst nur als Testfahrzeug für ein Batteriewechselsystem gedacht. 2013 wurde er aber zum Erfolgsknaller von Mattro. 

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Ein großes Plus: Der Fahrspaß!!! 

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Resümee des Tage: Absolut top! 

Im Bild: Mattro-Gründer Alois Bauer und Factory-Chefredakteurin Elisabeth Biedermann.