Halbleiter

Rekordumsatz bei AT&S

Der steirische Konzern erzielte im Coronajahr 2020/21 einen Rekordumsatz und machte mehr Gewinne. Weiterhin stark sei die Nachfrage nach ABF-Substraten.

Digitalisierung Konzernzahlen ABF AT&S

"Auf dem Weg zu unseren Zielen sind wir voll auf Kurs", so AT&S-CEO Andreas Gerstenmayer.

Der börsennotierte Leiterplattenhersteller AT&S mit Hauptsitz in Leoben hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020/21 einen Rekordumsatz erzielt und auch den Gewinn deutlich gesteigert. Der Konzernumsatz stieg um 19 Prozent auf 1.188,2 Millionen Euro (Vorjahr: 1.000,6 Millionen.). Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich von 47,4 Millionen. auf 79,8 Millionen Euro.

Die Nachfrage nach ABF-Substraten sei weiterhin ungebrochen stark, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens Dienstagfrüh. Im herausfordernden Corona-Jahr habe das Unternehmen bewiesen, "dass wir uns auch in unsicheren Zeiten stetig weiterentwickeln. Wir wachsen - mit einer hohen Profitabilität - stärker als der Markt. Und wir haben in der Vergangenheit die Voraussetzungen geschaffen, schnell reagieren zu können, und gleichzeitig konsequent an der Fortsetzung der Wachstumsstrategie zu arbeiten. Auf dem Weg zu unseren Zielen sind wir voll auf Kurs", so AT&S-CEO Andreas Gerstenmayer.

Die Digitalisierung in allen Lebensbereichen werde sich weiterentwickeln, daher investiere AT&S in zusätzliche Kapazitäten. Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2021/22 erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 13 bis 15 Prozent. Dabei wird ein Euro/US-Dollar-Wechselkurs von 1,18 unterstellt. Unter Berücksichtigung der Sondereffekte in der Höhe von rund 40 Millionen Euro aus dem Anlauf der neuen Produktionskapazitäten im Werk in Chongqing (China) werde die bereinigte EBITDA-Marge voraussichtlich zwischen 21 bis 23 Prozent liegen.