Standorterweiterung

Reichelt Elektronik erweitert sein Versandzentrum

Der Online-Distributor vergrößert das 2016 errichtete Versandzentrum um eine weitere Etage und optimiert das zweistufige Kommissioniersystem.

Ulf Timmermann, CEO bei Reichelt Elektronik:

"Ich bin sehr stolz, dass wir die Erweiterung erfolgreich gestemmt haben, und möchte mich ganz herzlich für den Einsatz jedes Einzelnen bedanken.“

Reichelt Elektronik versendet täglich 10.000 Pakete an Privat- und Geschäftskunden in 128 Länder weltweit – und das mit steigender Tendenz. Die Kunden sollen dabei von hoher Verfügbarkeit und kurzen Lieferzeiten überzeugt werden. Um der erhöhten Nachfrage gerecht zu werden, vergrößert der Online-Distributor sein Versandzentrum im deutschen Sande um eine weitere Geschossdecke. Dadurch kann das Unternehmen sein Stammsortiment vor Ort aufstocken. Die neue Etage wurde Ende 2020 eingefügt, wobei auch die Fördertechnik erweitert wurde.

Vorausschauend und skalierbar geplant

Schon bei der Planung des Logistikzentrums wurde darauf geachtet, dass eine Systemlösung gebraucht wird, bei der nachträglich und nach Bedarf immer die Möglichkeit besteht, schnell für mehr Platz und Leistungsreserven zu sorgen. Dadurch musste der Betrieb keine Sekunde lang stillstehen, während ein Bereich für weitere 50.000 Artikel geschaffen wurde. Insgesamt verfügt das erweiterte Versandzentrum nun über eine Fläche von knapp 8.000 m2, die sich auf zwei Ebenen erstreckt. Das entspricht einer Flächenerweiterung um das Doppelte.

Kommissionierstationen mithilfe von Raspberry Pi optimiert

Schon bei der Planung des Distributionszentrums in den 90er Jahren setzte Reichelt Elektronik auf „made inhouse“ und entwickelte das Logistik-System selbst: Was in Miniaturform in einer privaten Garage anfing, hat bis heute Bestand und wurde stets an den neuesten technischen Standard angepasst. Neben dem Thema Zukunftssicherheit spielte auch Nachhaltigkeit eine große Rolle. So setzt das Unternehmen energieeffiziente Technologien ein und betreibt eine eigene Solaranlage.
Ulf Timmermann, CEO bei Reichelt Elektronik, der damals die Entwicklung initiierte, treibt auch bei der aktuellen Optimierung der zweistufigen Kommissionierstationen, die Automatisierungstechnik nach neuestem Standard voran. Dabei setzt er auf den Raspberry Pi, der als vielfältig einsetzbarer Mini-PC oder auch – wie in diesem Fall – als programmierbare Schaltzentrale für Elektronikprojekte eingesetzt werden kann. 
„Bei Reichelt Elektronik denken wir bei allen Projekten auch mal um die Ecke – Innovationsgeist liegt uns sozusagen im Blut“, sagt Ulf Timmermann. „Haben wir dann eine Vision, leben wir diese auch und krempeln bei der Umsetzung alle die Ärmel hoch. In diesem Fall bin ich sehr stolz, dass wir die Erweiterung erfolgreich gestemmt haben, und möchte mich ganz herzlich für den Einsatz jedes Einzelnen bedanken.“