Bosch Energy and Building Solutions

Raumbelüftungstechnologie spart Energie ein

Die R. Stahl AG setzt auf das Regelungssystem Climotion von Bosch: Im Vergleich zu konventionellen Lüftungssystemen werden die Energiekosten um durchschnittlich 30% reduziert.

Energieeffizienz Umwelttechnik

Einsatz des Regelungssystems für Zentralklima und Lüftungsanlagen, Climotion, bei dem Industrie-Unternehmen R. Stahl.

Das Thema ‚Energiemanagement’ hat einen hohen Stellenwert bei der R. Stahl AG, Anbieter von Lösungen für jeden explosionsgefährdeten Anwendungsbereich sowie umfassende Dienstleistungen im Bereich Explosionsschutz, die mit einer Vetriebsniederlassung in Wien vertreten ist. Die Kosten für den Energiebezug steigen stetig, deshalb ist dem Hersteller explosionsgeschützter Schaltgeräte, Taster, Leuchten und Steuerungen sehr wichtig, die Energie effizient zu nutzen, dazu Rainer Ehrmann, Leiter Werksdienste der R. Stahl AG: “Mit der Klima- und Lüftungstechnik der Bosch Energy and Building Solutions leisten wir einen Beitrag zur Erhaltung unserer Umwelt aber erhalten auch einen wirtschaftlichen Vorteil, in Form von niedrigeren Energiekosten und können dadurch den Erfolg des Unternehmens steigern.“

Frierende Mitarbeiter

Innerhalb des gesamten Energiemanagement ist natürlich auch die Lüftungstechnik ein wichtiges Thema, da sie unmittelbar mit dem Wohlbefinden und der Gesundheit der Mitarbeiter verbunden ist. „Bei einem guten Raumklima können die Mitarbeiter auch eine gute Arbeitsqualität abliefern“, sagt Rainer Ehrmann. Bei der Auswahl für ein zukunftsfähiges und effizientes Lüftungssystem, das sowohl den Energieverbrauch senken und gleichzeitig das Wohlbefinden und der Gesundheit der Mitarbeiter steigern soll, entschied sich die R. Stahl AG für das Klima- und Lüftungssystem Climotion von Bosch Energy and Building Solutions. „Für Bosch haben wir uns entschieden, weil wir stetig Probleme mit Zugluft, Unbehaglichkeit und Raumtemperaturen hatten. Unsere Fertigungshallen werden komplett durch RLT-Anlagen geheizt. Hier hatten wir im Winter oft Probleme, die Hallen auf eine angenehme Temperatur zu heizen. Bei Dauerfrost kamen wir teilweise nur auf 16 bis 18 °C.“

Dies führte verständlicherweise zu großem Unmut in der Belegschaft. Hier musste also dringend Abhilfe geschaffen werden. „Wir wollten aber nicht einfach nur zusätzliche Heizleistung installieren, sondern suchten ein System, mit dem wir die Hallen warm bekommen ohne zusätzlich Energie einzusetzen“, so Werksdienste-Leiter Ehrmann. Man habe oft mit Zugluft- und Temperaturproblemen zu kämpfen gehabt. Dies sei nur durch Einsatz von mehr Energie einigermaßen zu beheben gewesen. „Dadurch wurde aber das Raumklima nicht besser, denn dann wurde die Raumluft auch trockener“, berichtet Ehrmann.

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Keine Zugprobleme mehr und weniger Luftfeuchte

Durch die patentierte Bosch-Regelungssteuerung Climotion hat die R. Stahl AG heute keine Zugprobleme mehr und die Luftfeuchte hat sich auch verbessert, dazu Rainer Ehrmann: „Wir bekommen nun die Hallen ohne Probleme im Winter behaglich warm und sparen dabei auch noch Energiekosten ein. Die Luft quillt nahezu zugfrei aus den Auslässen, dabei kommt die Wärme in den Hallen auch unten an den Arbeitsplätzen an.“ In den etwa 9 m hohen Hallen ist nur noch ein Temperaturunterschied von 2 K zwischen Hallenboden und Decke messbar. Die Außenwände strahlen nicht mehr so kalt ab.

Bosch-Raumbelüftungstechnologie Climotion

Die patentierte Bosch-Regelungssteuerung vermischt die zugeführte Frischluft mit der vorhandenen Raumluft langsam und gleichmäßig. Gerichtete Luftströmungen, die als Zugluft wahrgenommen werden, treten nicht mehr auf. Tempera­turschichtungen und Temperaturinseln werden weitgehend vermieden. Die Raumtemperatur ist auch in hohen Räumen vom Boden bis zur Decke gleich, insbesondere treten keine hohen Temperaturen an der Decke mehr auf. Dadurch kann der Heiz­Sollwert um 1 bis 2 °C gesenkt werden.

Auch Wartungskosten sparen dank Bosch-Lösung

Die Klima- und Lüftungstechnik von Bosch wurde in den Fertigungshallen und in den fertigungsnahen Büros installiert. Die MSR-Technik musste ausgetauscht werden. Es wurden zusätzlich Luftqualitätsfühler installiert. Probleme mit der Einregulierung gab es nur in den Bürobereichen, da dort Volumenstromregler eingebaut waren, die sich nicht richtig regeln ließen. „Bei der Bosch-Technik sind aber keine Volumenstromregler mehr notwendig. Dies erspart natürlich auch Wartungskosten“, erläutert Ehrmann. Eine weitere Herausforderung war der Umbau der MSR-Technik. Dies wurde in mehreren Abschnitten an Wochenenden erledigt. Obwohl dies in den Wintermonaten getan wurde, „waren montags stets die Räume wieder warm“ (Ehrmann).

„Energieeinsparung von jährlich etwa 100.000 Euro“

Für den Leiter Werksdienste liegen die größten Vorteile der Climotion-Steuerungs-Software von Bosch in der Einsparung von Energie (Strom- und Wärmeenergie) bei gleichzeitiger besserer Behaglichkeit in den Räumen. „Wir konnten drei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen mussten wir unsere alte MSR-Technik austauschen, da es den Hersteller nicht mehr gab.“ Zudem sei es sehr schwierig und teuer gewesen, Ersatzteile überhaupt noch zu bekommen. Wir bekamen im Winter die Hallen nicht immer warm, hier hätte man zusätzliche Heizleistungen installieren müssen, was uns dann auch noch mehr Energiekosten und Wartungsaufwand gekostet hätte.“ So habe die R. Stahl AG mit einer Investition von etwa 470.000 Euro eine Energieeinsparung von jährlich etwa 100.000 Euro erreicht. „Im Winter bekommen wir die Hallen warm und unsere MSR/GLT–Anlage ist auf dem neuesten Stand. Dadurch ersparen wir uns auch noch etwas Wartungsaufwand“, fasst Rainer Ehrmann zusammen. Einen Tipp, für alle, die sich mit dem Thema ‚Energiemanagement’ befassen müssen oder wollen, hat Ehrmann dann auch noch parat: „Als Verantwortlicher für diesen Themenkomplex muss man sich breit gefächert informieren. Die Climotion-Lösung der Bosch Energy and Building Solutions funktioniert bei uns bestens und wir erreichen enorme Einsparungen. Am besten ist es, sich mit Unternehmen zu unterhalten, die das Bosch-System bereits installiert haben.“