Das große Ranking 2013

Österreichs Maschinenbau-Elite

Wer ist der Größte im ganzen Land? Wer der Wachstumskönig? Factory hat für Sie die Elite befragt und konnte namhaften Maschinenbauern Ihr Erfolgsgeheimnis entlocken.

Wachstumgschampion 2013 Alpine Metal Tech Gruppe Rang: 26 (Vorjahr 29) Umsatzplus: 63,5 % „Alles aus einer Hand“ lautet das Siegermotto. Mit einem Umsatzplus von über 60 Prozent sichert sich die Alpine Metal Tech den Titel „Factory Wachstumschampion 2013“.

„Dann schreiben’s was Schönes über uns.“ Andreas Pichler, Geschäftsführer der Alpine Metal Tech freut sich über den Titel „Factory Wachstumschampion 2013“. Mit einer Umsatzsteigerung von mehr als 60 Prozent sind die Regauer an absoluter Spitzenposition im Umsatzvergleich 2011/2012. Heiß glühende Stahlbrammen mitten im Produktionsablauf zu markieren, das ist das Spezialgebiet der Alpine Metal Tech. Die Firmengruppe besteht aus Numtec, Magnemag und Makra. Drei Namen, die vor allem international ein Begriff sind, denn das Unternehmen setzt auf Expansion in den Schlüsselmärkten. „Österreich wird die Firmenzentrale bleiben aber die Expansion muss angetrieben werden“, so Pichler über die weitere Wachstumsstrategie der Alpine Metal Tech. Der Champion will seine Präsenz vor allem in den Märkten China, Indien, Russland, Amerika sowie den Nahen Osten ausbauen. „Wir setzen auf Nähe zum Kunden und möchten deshalb dort eigene Tochterfirmen haben“, so Pichler. Für den europäischen Markt sieht der Geschäftsführer geringes Wachstum: „Da liegt der Fokus in der Maschinenwartung oder wenn notwendig im Umbau oder der Erneuerung von Maschinen.“

Auch die „Alles aus einer Hand“-Strategie scheint für die Regauer aufzugehen. „Wir haben früh gemerkt, dass es für Einzelmaschinen eine zu große Konkurrenz von Billiganbietern aus Asien, aber auch aus Europa gibt“, erklärt Andreas Pichler ein weiteres Erfolgsgeheimnis der Firmengruppe. „Daher haben wir uns auf Gesamtlösungen spezialisiert. Wir schnüren sozusagen große Pakete und bleiben dabei einziger und alleiniger Ansprechpartner für unsere Kunden.“ Für die Zukunft des Maschinenbaus sind für Pichler zwei Punkte von äußerster Wichtigkeit: „Die Kosten im Griff haben und sich gute Leute an Bord holen.“ Ersteres betrifft den weltweiten Einkauf und modulare und standardisierte Maschinen während Letzteres die Akquisitionsstrategie der Alpine Metal Tech betrifft, die vor allem durch die Übernahme der deutschen MAKRA zuletzt glänzte. 

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