Aus- und Weiterbildung

Neues EBS-Doktoratsstudium an drei österreichischen Standorten

Studierende im Bereich elektrobasierter Systeme können künftig ein neuartiges Doktoratsstudium in Graz, Linz und Villach antreten. Bis zu 50 Doktoranden können an verschiedensten Aspekten der EBS-Zukunftstechnologien forschen: Von Machine Learning und drahtloser Echtzeitkommunikation bis zu mmWave-Technologien ist alles dabei.

Nachwuchstalente im Bereich elektronikbasierter Systeme haben eine neue Option, Dissertationsthemen im regen Austausch mit EBS-Playern zu bearbeiten.

Mit dem SAL-DC entsteht ein neuartiges Doktoratsprogramm in einem zukunftsweisenden Forschungsfeld. „Silicon Austria Labs hat den Anspruch, Spitzenforschung zu betreiben. Hierfür benötigen wir gut ausgebildete Forscherinnen und Forscher, welche sich mit den technologischen Herausforderungen im EBS-Bereich beschäftigen. Das SAL-DC gibt den Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit, in einem interdisziplinären Team gemeinsame Forschung zu betreiben und von unserem internationalen Partnernetzwerk aus Industrie und Wissenschaft zu profitieren“, so Hans-Peter Bernhard, Leiter der Forschungsgruppe Wireless Communications bei SAL und Koordinator des SAL-DC.

Wissenstransfer zwischen Universität und Industrie stimulieren

13 Institute der drei Partneruniversitäten beteiligen sich am SAL-DC. „Diese Initiative wird Innovation bei elektronikbasierten Systemen in Österreich nachhaltig stärken. Die gut ausgebildeten Absolventen werden den Wissenstransfer zwischen Universität und Industrie stimulieren“, ist Bernhard Rinner vom Institut für Vernetzte und Eingebettete Systeme der Universität Klagenfurt überzeugt. Auch Alois Zoitl, Professor für Cyber-Physical Systems for Engineering and Production am LIT Cyber-Physical Systems Lab der JKU Linz, unterstützt die Förderung junger Talente mit innovativen Ideen: „Die vernetzte Produktion der Zukunft benötigt eine komplett neue drahtlose Kommunikationsinfrastruktur. Die Zusammenarbeit mit dem SAL-DC bei der Ausbildung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ermöglicht uns, Anforderungen aus der Produktionsautomatisierung mit den modernsten Kommunikationstechnologien zu realisieren um für die Zukunft gerüstet zu sein.“

NL, Aufsteiger © Fotolia/FACTORY

Interessierte können sich beim SAL-DC für 9 Forschungsthemen im Bereich elektronikbasierter Systeme bewerben. Das Angebot ist vielseitig: Von Machine Learning und drahtloser Echtzeitkommunikation bis zu mmWave-Technologien und künstlicher Intelligenz ist alles dabei. "Das SAL-DC bietet Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit, in einem interdisziplinären Umfeld Grundlagenforschung zu betreiben und diese praxisorientiert zur Anwendung zu bringen“, so Marcel Baunach vom Institut für Technische Informatik an der TU Graz. Die ausgewählten Kandidaten können im Zuge einer Doktorandenstelle ihrem Forschungsthema nachgehen. Abhängig vom ausgewählten Thema findet die Forschung entweder an einem der drei SAL-Standorte (Graz, Linz, Villach) oder an einer der Partneruniversitäten statt.

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