Unternehmensausbau

Neuer Greiner Campus in Kremsmünster eröffnet

Der Ausbau des Hauptsitzes von Greiner in Kremsmünster wurde nach nur 16 Monaten Bauzeit feierlich eröffnet.

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Greiner AG Unternehmen Konjunktur Investition Kunststoffindustrie

(V.l.n.r.) Hannes Moser, Finanzvorstand Greiner AG, Dominik Greiner, Vorsitzender Familiengesellschafterrat, Landeshauptmann Thomas Stelzer, Axel Kühner, Vorstandsvorsitzender Greiner AG und Bürgermeister Gerhard Obernberger bei der Eröffnung des Greiner Campus in Kremsmünster.

Rund 16 Millionen Euro wurden in Bau des Greiner Campus investiert. Es entstand ein modernes Büro- und Ausbildungszentrum. „Mit der Erweiterung unseres bestehenden Headquarters zum Greiner Campus bieten wir optimale Arbeits- und Ausbildungsbedingungen und schaffen gleichzeitig die räumliche Basis für das kontinuierliche Wachstum unserer Unternehmensgruppe“, sagt Axel Kühner, Vorstandsvorsitzender der Greiner AG. Der 11.000 m2 -Ausbau umfasst ein Bürogebäude mit neu ausgestatteten Arbeitsplätzen und Open Work Spaces, ein Bistro und ein Parkhaus. Darüber hinaus investierten die Eigentümer der Unternehmensgruppe in ein neues Greiner Ausbildungszentrum mit Lehrwerkstätten und Seminarbereich. „Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital erfolgreicher Unternehmen. Greiner zeigt mit dem Greiner Campus einen vorbildhaften Weg auf, wie motivierte und qualifizierte Arbeitskräfte gewonnen und für die Zukunft gesichert werden können. Dass ein global erfolgreiches Unternehmen wie Greiner zu seinen Wurzeln steht und in Kremsmünster investiert, ist auch ein Zeichen für die Zukunftsfähigkeit des Standortes Oberösterreich. Dafür gilt auch der Familie Greiner mein aufrichtiger Dank“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer bei der feierlichen Eröffnung.

Diversifikation erneut bewährt

Hannes Moser, Finanzvorstand der Greiner AG, betont den Aspekt der Diversifikation als wichtige strategische Ausrichtung: des Unternehmens „Die Strategie der Diversifikation hat sich in Zeiten hoher Rohstoffpreise, bei Wechselkursvolatilität und Unsicherheiten auf der politischen Bühne erneut bewährt und so konnten wir unseren Wachstumskurs trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen weiter fortsetzen.“ Der Cashflow verzeichnete gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang auf 128 Millionen Euro, was vor allem auf die Werksschließungen in Kärnten und Baden-Württemberg zurückzuführen war. Alle im Geschäftsjahr 2018 getätigten Investitionen wurden erneut aus dem Cashflow gedeckt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr investierte das Unternehmen 108 Millionen Euro in Sachanlagen. Zum Stichtag 31.12.2018 waren weltweit mehr als 10.700 Menschen für Greiner tätig.

Bürogebäude, Greiner, Campus, Kremsmünster © Greiner AG

Der Ausbau zum Greiner Campus umfasst, unter anderem, ein modernes Bürogebäude.

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Fokus auf Kreislaufwirtschaft

Greiner begrüßt die neue EU-Kunststoffstrategie, wird doch bereits seit Jahren an nachhaltigen Lösungen gearbeitet. Bereits 2016 wurde sozial und umweltverträgliches Handeln mit der „Plastics for Life“-Nachhaltigkeitsstrategie verbindlich in der Unternehmensgruppe verankert. 2017 folgte die Implementierung eines gruppenweiten Nachhaltigkeitsmanagements. Ein erster Nachhaltigkeitsbericht wird im Juni veröffentlicht. Greiner geht mit gutem Beispiel voran: Die Anpassung des Produktportfolios in Hinblick auf Recyclingfähigkeit, mehr Innovationen im Sinne der Nachhaltigkeit und Aktivitäten zur Etablierung einer Kreislaufwirtschaft stehen im Fokus.

Ausblick 2019

Das erste Quartal dieses Jahres ist gut angelaufen und Greiner sieht dem Jahresverlauf positiv entgegen. Der wirtschaftliche Abschwung trifft den Konzern nicht so stark, aufgrund des diversifizierten Produktportfolios. Ganz oben auf der Agenda für 2019 stehen die Stärkung der Schaumstoffkompetenz, Innovation, Globalisierung und weitere Diversifikation sowie die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie und die Etablierung einer Kreislaufwirtschaft, in der Rohstoffe nach Ablauf des Lebenszyklus wieder vollständig in den Produktionsprozess zurückgelangen.

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