Raumfahrt

Mondlandung: Boeing und Lockheed Martin schlagen SpaceX

United Launch Alliance, ein Gemeinschaftsunternehmen von Boeing und Lockheed Martin schlägt Elon Musks SpaceX-Programm in einem Bieterverfahren für eine Rückkehr zum Mond.

Unternehmen Luftfahrt Raumfahrt Lockheed Martin Boeing SpaceX

Die US-Regierung von Präsident Donald Trump will bis 2024 wieder Astronauten auf den Mond landen lassen. Boeing und Lockheed Martin sollen nun diese Mondlandemission durchführen.

Die erste Landung eines US-Raumfahrzeugs auf dem Mond seit fast 50 Jahren soll von "Vulcan"-Raketen der United Launch Alliance (ULA) ermöglicht werden. Das Gemeinschaftsunternehmen von Boeing und Lockheed Martin schlug im Rennen um den Auftrag das Raumfahrtunternehmen SpaceX von Tesla-Chef Elon Musk, wie die Nachrichtenagentur Reuters gestern von ULA und dem Auftraggeber Astrobotic erfuhr.

Rückkehr zum Mond vorbereiten

Dessen Mondlander "Peregrine" (dt. "Wanderfalke") war im Mai von der US-Raumfahrtbehörde NASA ausgewählt worden, um den ersten von mehreren unbemannten Flügen zum Mond zu absolvieren. Dem Unternehmen zufolge soll der Start im Sommer 2021 erfolgen.

Die Mission und die darauf folgenden sollen auch den Weg für eine Rückkehr des Menschen zum Mond vorbereiten. Astrobotic wies darauf hin, dass dort kein US-Raumfahrzeug mehr seit 1972 - dem Flug von Apollo 17 - gelandet sei. "Unser erster Flug mit 'Vulcan' ist auch der erste große Schritt zur Rückkehr zum Mond", sagte ULA-Chef Tory Bruno Reuters vor der Ankündigung des Vertrages. Die BE-4-Raketentriebwerke von "Vulcan" werden dabei von Blue Origin gefertigt, dem Raumfahrtunternehmen des Amazon-Gründers Jeff Bezos. Die US-Regierung von Präsident Donald Trump will bis 2024 wieder Astronauten auf den Mond landen lassen. (APA/Reuters)